Alle Seminarthemen bei Yoga Vidya

Bei Yoga Vidya gibt es zahllose Seminare und Ausbildungen. Hier ein alphabetischer Überblick über die wichtigsten Seminarthemen:

Achtsamkeit
Angst überwinden
Angst
Atem-Praxis
Ausbildungen
Ayurveda Ausbildung
Ayurveda Einführung
Ayurveda Massage Seminare
Ayurveda Wellness- und Wohlfühl-Seminare
Ayurveda
Bhakti Yoga
Burnout
Business Yoga
Business Yogalehrer Ausbildung
Chakras
Depression
Energiearbeit
Entspannung, Stress Management
Entspannungstherapeuten-Ausbildung Baustein
Entspannungstrainer Baustein
Ernährung
Yoga Familienwochen
Fastenseminare
Faszien-Yoga
Ganzheitliche Massage Ausbildung
Gesundheit, Heilung & Yoga
Hinduistische Rituale
Hormonyoga
Indische Schriften
Intensiv-Praxis Yoga und Meditation
Jnana Yoga, Philosophie
Karma Yoga
Musik, Klang, Nada Yoga
Vegetarischer Kochkurs
Kriyas
Kundalini Yoga
Lachyoga
Liebe
Männer
Mantras und Musik
Massage Ausbildung
Massage
Meditation
Natur und Wandern
Naturspiritualität und Schamanismus
Psychologische Yogatherapie Weiterbildung
Psychologische Yogatherapie
Psychologischer Yoga Therapeut Baustein
Raja Yoga, positives Denken, Gedankenkraft
Sanskrit und Devanagari
Schwangerenyoga
Schweigeseminare
Selbsterfahrung, Psychotherapie, Psychologie
Seminare mit indischen Meistern
Senioren
Spiritualität
Spirituelles Retreat
Sport und Yoga
Tanz und Bewegung
Vedanta
Vegane Ernährung
Wellness
Workout Fitness Challenge
Yin Yoga
Yoga Ausbildung
Yoga bei Beschwerden – Yogalehrer Weiterbildung
Yoga Ferienwochen
Yoga für den Rücken
Yoga für Jugendliche
Yoga für Kinder
Yoga mit Kindern – Yogalehrer Weiterbildung
Yoga mit Schwangeren – Yogalehrer Weiterbildung
Yoga Nidra
Yoga Reisen
Yoga und Meditation Einführung
Yoga und Meditation Intensiv-Praxis
Yogalehrer Ausbildung
Yogalehrer Vorbereitung
Yogatherapie Ausbildung Baustein
Yogatherapie Weiterbildung
Yogatherapie

Raja-Yoga, der königliche Weg, bereitet durch Yoga und Meditation und Hingabe den Erfolg und die Verwirklichung im Leben vor

Oder in unserer eigenen Zeit – also nicht ganz unsere eigene Zeit, irgendwo Ende des 19. Jahrhunderts – gab es in Montreal so einen namens Andre und da heißt es, der Mensch, der nichts konnte als Beten. Und das ist auch so eine Geschichte von jemandem, auch mit zwei linken Händen, der irgendwo ein armer Arbeitersohn war und der wollte nur beten und hat immer wieder um Aufnahme im Kloster gebeten. Aber erstens war er kränklich, zweitens hat er keine Bildung gehabt, drittens war er schwächlich und so war er zu nichts zu gebrauchen, aber irgendwann hat dann jemand den Bischof gefragt und der hat gesagt, „Gut, wenigstens Beten kann er und wenn in einem Kloster jemand ist, der Beten kann, ist doch immerhin etwas.“ Und der hatte dann irgendwann die Inspiration oder man kann sagen, eine Vision, dass er eine Kirche bauen würde. Und der hat dann tatsächlich in Montreal die größte Kirche gegründet, Oratoire Saint-Joseph du Mont-Royal. Ich glaube, das ist die größte katholische Kirche in Kanada. Und er hat dann eben auch Wunderheilungen bewirkt und mindestens selig gesprochen ist er, es könnte sein, dass er inzwischen auch heilig gesprochen worden ist. Also auch jemand, der jetzt allein durch Hingabe zu Gott gekommen ist. Trotzdem, auf dem Raja-Yoga-Gebiet gilt es auch, die Konzentration und die Willenskraft, die wir entwickeln, im Alltag und für Erfolg im Leben, die hilft uns auch auf dem spirituellen Weg. Und das ist eben der Raja-Yoga-Ansatz, wo man eben sagt, wenn wir eine Arbeit haben, die uns sehr herausfordert, umso besser, so stärken wir Willenskraft, Konzentration, Durchsetzungsvermögen und das brauchen wir auch in der Meditation. Wenn eine Arbeit ist, wo an unsere Geduld sehr hohe Ansprüche erhoben werden, weil ständig sich jemand über irgendwas beschwert, umso besser, wir lernen Geduld und Gleichmut und das sind die Tugenden, die wir auch wiederum brauchen für die Meditation. Wenn es auch etwas ist im Alltag, wo wir uns durchsetzen müssen und wir sind eigentlich lieber so jemand, der freundlich und zuvorkommend ist, aber werden ständig ausgenutzt und jetzt müssen wir uns durchsetzen. Das ist auch etwas, was eine spirituelle Eigenschaft ist. Aber nicht durchsetzen mit der Holzhammermethode, jeden niederbrüllen und schimpfen, sondern man kann lernen, sich durchzusetzen mit geschicktem Mittel. Vor allem, wo man ja heutzutage so mit Schimpfen nicht mehr so weit kommt. Es soll immer noch Arbeitsplätze geben, wo es Chefs gibt, die andere anbrüllen, aber ich glaube, es dürfte weniger werden. Ich kann ja fragen, wer hat einen Chef, der regelmäßig – also alle zwei Tage – irgendjemanden aus dem Team anbrüllt? Das war früher durchaus üblich. Das sind positive Entwicklungen, die es dort gibt. Natürlich gibt es auch Chefs, die auch mal die Fassung verlieren, das sei auch ihnen mal zugestanden. Aber wenn das nur alle paar Monate passiert und ein Ausrutscher ist, dann wird es nicht so tragisch sein. Aber ihr wisst selbst, das erhöht nicht eure Meinung von diesem Chef. Und deshalb, sich durchsetzen, da ist selten Schimpfen geeignet.

Sei frei von Karma- Bhagavad Gita IV 41

Eines der großen Themen der Bhagavad Gita ist Karma. Krishna spricht das an vielen Stellen immer wieder an. Letztlich geht es darum, verhaftungslos zu handeln. So lernst du die karmischen Lektionen und befreist dich von Schuld und Verhaftung. Kurzvortrag über die Bhagavad Gita von Sukadev von Yoga Vidya Bad Meinberg. Hier klicken für weitere Infos […]

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Eine vorwärtsdrängende Natur ist notwendig, um Erfolg im Leben und Selbstverwirklichung zu erlangen

Angenommen, ihr wisst, was ein Ziel ist, dann kann es auch helfen, dass man sich vorstellt, dass man das Ziel erreicht hat und dass man dann sein Unterbewusstsein darum bittet, „Bitte zeige mir den Weg, wie ich dorthin komme.“ Und das hilft zum einen natürlich, zu dem Punkt zwei, über den wir gestern gesprochen haben, davon überzeugt sein. Und hier ist vielleicht auch wichtig, von eins zu zwei kommt auch eine Entscheidung. Entscheidung heißt, „Dieses Ziel will ich jetzt auch verfolgen und diesem Ziel werde ich nachgehen.“ Und das bedingt natürlich auch die Nummer drei, Opfer zu bringen. Das ist wie eine Scheidung, man scheidet sich von einigem und kommt dort zu etwas anderem. Also angenommen, man entscheidet sich, jemanden zu heiraten, ist klar, auf anderes verzichtet man dann. Und für den ein oder anderen mag das ein Opfer sein, für andere gar keins, es ist das Natürlichste von der Welt. Oder angenommen, man entscheidet sich, „Ja, ich will jetzt daran gehen, dass ich die Beförderung in meinem Beruf bekomme.“ und dann heißt es auch, dafür muss man bestimmte Opfer bringen. Das heißt heutzutage meistens, irgendwelche Weiterbildungsmaßnahmen zu machen. Das heißt heute typischerweise, die sind nicht mehr in der Arbeitszeit, wie es früher war. Das heißt typischerweise, man muss lernen, weniger schüchtern aufzutreten und man muss die ein oder andere Überstunde auch machen und sicherstellen, dass die entscheidenden Leute auch davon etwas mitbekommen. Übung macht den Meister. Ich brauche nicht daran zu denken, dass wir erstmal unsere Denkgewohnheiten so sehr ändern müssen, sondern man fängt einfach an. Das heißt, man setzt sich ein Ziel und wenn das schwer fällt, dann setzt man sich eben ein kleineres Ziel. Aber dieses Ziel, das sagen wir, „Das mache ich jetzt auch. Und wenn ich mal die Entscheidung getroffen habe, dann stelle ich sie nicht mehr in Frage. Und dafür bin ich bereit, Opfer zu bringen.“ Also, den Schritt muss man dann schon gehen und da hilft es auch, sich das aufzuschreiben. Man kann sagen, „Ja, ich mache das jetzt.“ Und wenn man doch sagt, das Ziel, jetzt vollständig in alle Ewigkeit… Man kann ja auch sagen, „Ich werde dieses Ziel verfolgen, drei Monate lang und ich bin bereit, dafür die und die Opfer zu bringen und das und das zu tun.“ Und so wird letztlich der Geist auch stärker, es zu können. Und wem es schwer fällt, eben große Dinge so anzugehen, dem rate ich, geh lieber kleine Dinge so an. Und so entwickelt man die Fähigkeit. So ähnlich, in der Vorwärtsbeuge wird man flexibler, wenn man Vorwärtsbeuge macht. Und es ist jetzt nicht so, dass wir erst flexibel sein müssen, bevor wir die Vorwärtsbeuge machen, sondern wir entwickeln die Flexibilität, indem wir jeden Tag die Vorwärtsbeuge machen. Aber natürlich, angenommen, man ist sehr steif, dann würde man nicht als erstes den vollen Spagat üben. Man würde auch nicht als erstes beide Füße hinter dem Kopf verknoten, sondern als erstes wird man sanfte Vorwärtsbeuge so halten. Und so ähnlich auch, erstmal kleine Ziele setzen und die Gewohnheit entwickeln, einem Ziel dann auch nachzugehen und nicht gleich in Frage zu stellen. Also, zuerst muss man ein Ziel haben. Schon eins, wo man sich bewusst wird, „Ist es das, was ich wirklich will? Ist es realistisch? Ist es so, dass ich davon überzeugt sein kann, dass ich es erreichen kann? Bin ich bereit, die dafür nötigen Opfer zu bringen?“ Also, alle drei, muss man irgendwie zusammen erstmal sehen, denn wenn wir ein Ziel uns schaffen, dann bedingt das schon, „Ich meine, ich kann es auch erreichen und ich bin bereit, dafür Opfer zu bringen und ich habe auch in etwa einen Überblick, welche es braucht.“ Und dann ist es gut, sein Ziel festzusetzen und für viele hilft es auch, wenn man dann auch anderen das sagt. Dann erzeugt man sich wie so einen kleinen Gruppendruck. Das klappt nicht für alle, es gibt auch manche, die sind abergläubisch. Die glauben, wenn sie jemand anderem erzählen, dass sie das erreichen wollen, dann ist das Schicksal gegen sie. Wenn ihr diesen Aberglauben habt, dann behaltet es für euch. Für die ganz große Mehrheit der Menschen, geht es leichter, wenn sie es anderen erzählen. Was nicht heißt, dass es nötig ist, aber wenn man das jemandem erzählt, sei es einer Freundin oder dem Partner oder einem Bekannten oder eben seinem Tagebuch oder einem Stück Papier, das man irgendwo entweder offensichtlich hinlegt oder ganz geheim hält oder irgendwo in seinem persönlichen, aber unsichtbarem Internettagebuch irgendwo hat. Und manche schreiben es in ihren Blog hinein, dass die ganze Welt davon weiß

Der Yogi lebt durch ständige Meditation im tiefen Innen und kommt in unmittelbarer Berührung mit dem Unterbewußtsein

Es gibt so zwei Arten von Temperamenten und viele Zwischenformen. Dem einen fällt es leichter mit dem Gebet und dem anderen fällt es leichter mit Affirmationen und Mischformen gibt es auch. Und so habt ihr diese Zeit gut genutzt und man kann auch in der Zeit sogar eine Frage ans Unterbewusstsein stellen, man muss nur vorsichtig sein. Wer eine Neigung hat, Schwierigkeiten zu haben beim Einschlafen, dort empfehle ich, nicht zu viel Fragen ans Unterbewusstsein beim Einschlafen zu stellen, denn sonst kann es sein, dass ihr dann ins Grübeln fallt und dann doch nicht einschlaft. Aber wem es nicht schwer fällt, einzuschlafen, der kann dann durchaus eine Frage ans Unterbewusstsein stellen. Nicht umsonst heißt es ja, man soll noch mal drüber Schlafen. Und diese Volksweisheit ist inzwischen durch einige empirische Studien überprüft worden und zeigt tatsächlich, Menschen, wenn sie eine Entscheidung treffen, nachdem sie eine Nacht darüber geschlafen haben, treffen bessere Entscheidungen, als wenn sie das nicht tun. Selbst einfach nur, wenn man einschläft, das Unterbewusstsein arbeitet auch weiter, wenn man es nicht als Affirmation stellt, aber wir können das auch eben ganz bewusst vor dem Einschlafen machen oder beim Aufwachen. Und damit sind wir ja schon beim nächsten. Typischerweise wird man während der ganzen Geschichte irgendwann einnicken und dann am nächsten Morgen aufwachen. Wenn man aufgewacht ist, dann empfehle ich als erstes, tief durchzuatmen und dann eine einfache Affirmation zu machen. Und die einfachste ist, „Ich freue mich auf den heutigen Tag.“ Und wenn man sich dort eher scheinheilig vorkommt, kann man auch sagen, „Ich freue mich auf die Herausforderungen des heutigen Tages.“ oder „Ich danke für den heutigen Tag. Ich danke für die Herausforderungen, die heute auf mich warten. Ich danke für die vielen Wachstumsmöglichkeiten.“ Irgendwie, formuliert es positiv und ich meine, auf eine Weise, die euch nicht zu scheinheilig vorkommt. Dann aber der Vorschlag, macht dann nicht zu viel im Liegen beim Aufwachen, mindestens nicht, wenn ihr eine feste Zeit habt, wo ihr bei der Arbeit sein müsst, nicht dass ihr dann doch noch mal einnickt. Es sei denn, ihr habt dort wie so eine Art Doppelweckfunktion. Zum einen habt ihr euch schon mal selbst aufgeweckt mit dem 06:31 Uhr und ihr wisst, in fünf Minuten weckt euch euer normaler Wecker, dann könnt ihr jetzt fünf Minuten lang alle möglichen Affirmationen machen und Fragen stellen noch im Liegen, das kann durchaus sinnvoll sein. Und wer seinen inneren Wecker auch schon gut gestellt hat, kann ja auch sagen, „Ich freue mich auf den heutigen Tag und in fünf Minuten werde ich ganz wach und achtsam.“ und dann könnt ihr die anderen Dinge auch machen und habt natürlich vorsichtshalber eben euren Wecker, der euch dann notfalls aufweckt, so dass das Ganze ohne innere Angst gehen kann. Die Angst, nachher nicht zur Arbeit zu kommen, behindert das Arbeiten eures entspannten Unterbewusstseins.