Möchtest du Erfolg im Leben u. Selbstverwirklichung erreichn? Dann entspanne dich, übe etwas Yoga und Meditation, Ayurveda gibt dir auch viele Hilfen. Mache dir bewusst, dass es nicht deine Lebensaufgabe ist, die Ansprüche von äußeren Lebensumständen zu erfüllen. Deine Aufgabe ist dich bestmöglich selbst zu verwirklichen.

Möchtest du Erfolg im Leben u. Selbstverwirklichung erreichn? Dann entspanne dich, übe etwas Yoga und Meditation, Ayurveda gibt dir auch viele Hilfen. Mache dir bewusst, dass es nicht deine Lebensaufgabe ist, die Ansprüche von äußeren Lebensumständen zu erfüllen. Deine Aufgabe ist dich bestmöglich selbst zu verwirklichen.
Triff bewusst die Entscheidung einen Weg zu wählen, der für dich das attraktivste Zukunftsziel ist. Fange sofort an erste Schritte zu unternehmen um die Entscheidung in die Tat umzusetzen. Lass Dich nicht von Ängsten oder Sorgen irritieren. Geh einfach los und sieh nicht zurück.

Ausarbeitung von Karma

Kommentar von Sukadev Bretz . Gelesen im Anschluss nach einer Meditation im Haus Yoga Vidya Bad Meinberg. Hier klicken für weitere Infos zu: Seminare bei Yoga Vidya, Ayurveda, Yogalehrer Ausbildung Alle täglichen Inspirationen mp3 mit Player zum Anhören

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*Unsere Gedanken werden zu unseren Gefühlen.*Unsere Gefühle werden zu unseren Worten.*Unsere Worte werden zu unseren Taten.*Unsere Taten werden zu unseren Gewohnheiten.*Unsere Gewohnheiten bilden unseren Charakter.*Unser Charakter –> bestimmt unser Schicksal.

Dann gibt es aber auch noch eine nächste Sache und das beruht jetzt sogar auf empirischen Studien. Es gibt manche Menschen, die nach Misserfolgen zusammenkrachen und dann irgendwo nicht mehr richtig neu anfangen und andere, die nach Misserfolgen vielleicht auch eine Periode von Trauer haben, aber dann wieder von vorne anfangen. Und dort hat man festgestellt, wie Leute diese Misserfolge beurteilen, ist ganz unterschiedlich. Und da hat man zwei Gegensatzpaare gehabt und entdeckt. Temporär oder endgültig. Spezifisch oder allgemein. Nehmen wir ein Beispiel. Jetzt gebrauche ich mal ein Beispiel aus dem täglichen Leben. Ihr habt irgendeine Feier angesetzt und vielleicht seid ihr in der Zwischenzeit Vegetarier geworden und wollt euren Freunden, Bekannten, Verwandten auch zeigen, dass das gut schmeckt, habt euch besonders viel Mühe gegeben und ausgerechnet dann ist jemand gekommen und das Essen ist angebrannt. Und jetzt könnt ihr das temporär sagen oder endgültig. „Jedes Mal, wenn ich jemanden einlade, geht es schief.“ oder ihr könnt sagen temporär, „Dieses Mal ist mir das Essen angebrannt.“ Angenommen, ihr sagt, „Jedes Mal, wenn ich koche, geht etwas schief.“, dann hat man keine Lust mehr, zu kochen, oder? Dann kann man aber mal zurückschauen, „Ist das wirklich jedes Mal?“ Es gibt manche Menschen, die verbreiten sofort Katastrophensachen. „Das klappt nie. Ich kriege das nie hin.“ Zwei oder drei Dinge, die sie gemacht haben, sind schief gegangen, „Es klappt nie.“ Wenn ihr das hört, dass ihr etwas zu endgültig macht, statt temporär, dann gibt es zwei entgegengesetzte Möglichkeiten. Die eine widerspricht einigem von dem, was ich so bisher gesagt habe. Aber ich erzähle euch erst die erste Technik, die ist, man argumentiert gegen und zwar durchaus rational. Euer Geist sagt, „Jedes Mal, wenn ich koche und Leute einlade, geht es schief. Es hat keinen Sinn, für Leute etwas zu kochen.“ Und dann kann man sich zurückerinnern und kann sagen, „Vor drei Jahren habe ich mal Leute eingeladen und das Essen war gut. Und vor sechs Jahren auch und vor zwei Monaten eigentlich auch. Und vorgestern hatte ich ja auch ein paar Leute zu Gast.“ Und dann kann man umformulieren, „Heute war es schlecht.“ Eine zweite Möglichkeit ist eine paradoxe Technik und auch, wenn sie den Grundprinzipien des positiven Denkens widerspricht, ist die manchmal bei Menschen, die trotzig sind, hilfreich. Ich habe z.B. festgestellt, wenn man von Menschen ein Bild machen will, gibt es zwei Arten von Menschen. Dem einen muss man sagen, „Lächle!“ und dem anderen muss man sagen, „Mach ein grimmiges Gesicht!“ Beide Formen führen dazu, dass der Mensch gut lächelt. Aber es wirkt auf unterschiedliche Menschen unterschiedlich. Also, wenn bei euch das positive Umformulieren nicht klappt, probiert es einfach mal, es ins Grenzenlose zu übertreiben. „Jedes mal, wenn ich koche, geht alles schief. Noch nie habe ich irgendwie etwas Gutes gekocht in meinem Leben.“ und wenn ihr das so ein paar Mal wiederholt, irgendwann fängt man an zu lachen. Man kann es sogar aufschreiben noch dazu. Habt da keine Angst davor. Wenn es nicht gelingt, es positiv zu formulieren, nutzt euren natürlichen Trotzkopf. Und dann übertreibt es und dann, wenn ihr anfangt zu lächeln innerlich, dann formuliert es neu und sagt, „So und so ist es.“ Nächstes, spezifisch und allgemein. „Ich bin ein schlechter Gastgeber.“ Es kann nämlich durchaus sein, dass ihr feststellt, es ist jetzt tatsächlich das zehnte Mal hintereinander, dass ihr Leute eingeladen habt und es ist schief gegangen. Und wenn ihr ehrlich seid, schmeckt euch euer eigenes Essen auch nicht. Und ihr habt verschiedene Versuche gemacht, es führt jetzt kein Weg daran vorbei, zu sagen, „Kochen ist vielleicht doch nicht das, wo ich am besten bin.“ Aber man muss ja auch kein guter Koch sein. Ich behaupte, Kochen, mindestens könnte man einfach irgendeinem Rezept folgen, vermutlich könnte das doch jeder lernen. Aber es kann auch sein, dass einem viel wichtiger ist, die Gäste zu begrüßen, wenn sie reinkommen, anstatt dass man das Essen bis zur letzten Minute warm hält und genau zu dem spezifischen Moment fertig hat. Und den meisten Gästen ist es auch wichtiger, mit einem zu reden, als das perfekte Essen dann in dem Moment zu haben. Wie auch immer, manchmal kommt man nicht umhin, es ist ein endgültiges Urteil zu fällen, „Kochen ist nicht meine Stärke.“ Jetzt könnte man aber daraus dann ein allgemeines Urteil stellen, „Ich bin ein schlechter Gastgeber.“ oder „Es ist sinnlos, meine Bekannten dazu zu bringen, meinen neuen Lebensstil zu verstehen, ich werde jetzt mit allen brechen.“ Das ist gar nicht so selten, solche ersten Katastrophenstimmungen. Glücklicherweise ändern Menschen das doch nach einer Weile, aber diese Gedanken haben doch erstaunlich viele Menschen erstmal. Oder man kann sagen, „Ich bin ein schlechter Gastgeber.“, ist auch allgemein. Stattdessen spezifisch ist, „Der Kochteil ist bei meinen Einladungen nicht das Großartigste. Ich lade Leute künftig nachmittags ein und bestelle dann in der Vollwertbäckerei ein paar gute Kuchen und um 18:00 Uhr können sie dann nach Hause gehen.“ Oder inzwischen gibt es ja auch viele Naturkostläden und Vollwertrestaurants, die einen Partyservice machen. Und die ein oder andere Freundin ist auch bereit, dort zu kommen und zu kochen. Jetzt könnt ihr gerade mal einen Moment lang überlegen und vielleicht auch mal schriftlich aufschreiben, wann habt ihr mal oder in letzter Zeit, in welchen Kontext neigt ihr dazu, zu endgültige Urteile zu treffen, wo eigentlich ein temporäres Urteil angebracht wäre? Und wann neigt ihr dazu, allgemeine Urteile zu treffen, wo eigentlich ein spezifisches Urteil hilfreich wäre? Und eventuell könnt ihr auch eine neue Formulierung aufschreiben oder daran denken oder euch vornehmen, manchmal hilft es, zu schreiben. Nächste Fortsetzung in einer Woche.