Einfacher Sonnengruß

SuryaNamaskarMittelstufe Sonnengruß Sonne SuryaDer Sonnengruß ist eine dynamische Übung. Er besteht aus 12 Bewegungen, mit der alle Teile des Körpers gedehnt und gestärkt werden. Der Kreislauf wird aktiviert, die Lungen belüftet. Alle Organe bekommen eine gute Massage. Die Chakras, die Energiezentren werden geöffnet. Du fühlst dich nach ein paar Runden Sonnengruß voller Kraft und Energie – bereit für neue Aufgaben. Sonnengruß kann dir auch helfen, wenn du dich über etwas geärgert hast  – die Ärger-Energie wird sofort transformiert. Und du kommst in neuen Schwung, wenn du merkst, dass du etwas lethargisch geworden bist. Sonnengruß ist gut als tägliche Übung. Sonnengruß ist auch gut als Übung zwischendurch.

Achte darauf, dass du Platz für den Sonnengruß hast: Du brauchst eine freie Fläche von etwa 2 Metern Länge und 1 Meter Breite. Du kannst den Sonnengruß auf einer Yogamatte, auf einem Handtuch, einer Iso-Matte – oder auch direkt auf dem Teppich oder einem trockenen Rasen machen.

Sonnengruß Video

Übrigens: Wenn du mal mehr zu einem bestimmten Yoga Begriff wissen willst, schaue doch nach im Yoga Glossar. Du findest das Yoga Glossar im Yoga Wiki – umfassende Übersicht über alle wichtigen Yoga Begriffe.

07 Achtsamkeitsübung: In der Gegenwart sein

Achtsamkeitsübung um in die Gegenwart zu kommen. Ausbau der Übung vom letzten Mal. Das letzte Mal hat Sukadev darüber gesprochen, dass ein Sinn einer Depression sein kann, bedingungslos und vollständig in die Gegenwart zu kommen. So ist ein Behandlungsansatz, in einer depessiven Phase ganz in die Gegenwart zu gehen, auf neudeutsch, achtsam zu sein. Dazu gibt dir Sukadev in diesem Podcast ein paar Anregungen. Mehr Übungen zum Umgang mit Depression – auch zu Behandlungsmöglichkeiten im Rahmen der psychologischen Yogatherapie, unter http://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression.html

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Tiefentspannung im Sitzen

Eine Tiefenentspannung im Sitzen. Für zwischendurch, auch z.B. am Arbeitsplatz, im Zug, im Flugzeug. Oder auch auf einem Rastplatz im Auto. 8 Minuten Kurzurlaub.

Sukadev leitet dich durch die Schritte: Eine Sitzhaltung finden. Anspannen – Loslassen aller Muskeln. Spüren der Körperteile und Autosuggestion. Visualisierung. Stille. Aus der Entspannung kommen, Affirmation. Du kannst die Tiefenentspannung üben in verschiedenen Sitzhaltungen: Angelehnt auf einem Stuhl, einem Sessel einer Couch. Du kannst die Unterarme auf deinen Oberschenkeln abstützen (Droschkenkutscherhaltung). Oder du kannst die beiden Hände übereinander auf den Schreibtisch legen und deine Stirn darauf ausRuhen.

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Kurze Tiefenentspannung

Eine Tiefenentspannung in der Rückenlage. Für neue Kraft und Energie. Du kannst Tiefenentspannung ein Mal am Tag üben. Du kannst dich so regenerieren. Du kannst die Tiefenentspannung in der Mittagspause ausprobieren. Du kannst nach der Arbeit dich mit der Tiefenentspannung mit neuer Kraft aufladen. Und du kannst auch die Tiefenentspannung vor dem Einschlafen üben- um so besser schlafen zu können. Tiefenentspannung eignet sich auch, wenn du nachts aufwachst und nicht so leicht wieder einschläfst.

 

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06 Sinn einer Depression, Teil 1: In die Gegenwart kommen

Alles im Leben hat einen Sinn. Auch die Depression, sogar die echte Depression. Was könnte der Sinn der echten Depression sein? Darüber spricht Sukadev in diesem Podcast. Er zitiert dabei zwei Autoren, Rüdiger Dahlke und Verena Kast. Rüdiger Dahlke spricht davon, dass Depression der Zwang ist, in der Gegenwart zu sein. Verena Kast spricht davon, dass Depression eine Art Auszeit ist, wie eine Art Schwangerschaft, ein Ausbrechen aus dem Alltag, damit etwas Neues ausgebrütet werden kann. Über den ersten Ansatz: In die Gegenwart kommen – darüber spricht Sukadev in diesem kurzen Podcast. Mehr zum Thema Depression auch im Depressions-Blog http://depression108.wordpress.com/

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05 Lob des Pessimismus

Der Pessimist sieht Gefahren, der Optimist sieht Chancen. Beides ist gut. Optimisten und Pessimisten sind wichtig. Warum? Darüber spricht Sukadev in diesem Podcast. Und wenn du Pessimist bist, sei ein wenig stolz darauf -du kannst andere davor bewahren ins eigene Verderben zu kommen. Du kannst verhindern, dass zu leichtsinnig gehandelt wird. Aber lass den Optimisten auch ihr Feld: Es ist auch gut, dass Menschen manchmal ganz naiv an etwas ran gehen. So werden Dinge entdeckt, die vorher nicht möglich waren. Zwar hat der Pessimist meistens recht – aber eben nicht immer. Durchbrüche kommen oft dann, wenn jemand gegen alle Wahrscheinlichkeit etwas probiert und durchgesetzt hat. Erkenne auch das an. Mehr zum Thema Depression auch unter http://www.beratung-depression.de/

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Drehsitz

Narayani-DrehsitzDer Drehsitz, Ardha Matsyendrasana, ist eine Asana, ein Yogastellung, für die Flexibilität der Wirbelsäule und des Geistes. Drehsitz hilft zur inneren Festigkeit, aktiviert Agni, das Verdauungsfeuer, und hilft dir, dich den Menschen zuzuwenden. Der Drehsitz verhilft dir zum Gefühl, dass dir der Rücken gestärkt wird. Der Drehsitz aktiviert die Chakras entlang der Wirbelsäule. Wenn das Prana hoch strömt zum höchsten Chakra, zum Scheitelchakra, fühlst du dich verbunden mit der Himmelskraft, dem Göttlichen. Drehsitz gilt auch als Stellung des Meisters Matsyendra : Wirbelsäule aufgerichtet – feste Prinzipien, Rückgrat. Drehung – Zuwendung zu den Menschen, Flexibilität in der Reaktion auf unterschiedliche Umstände und Bereitschaft einiges ausprobieren. Kopf nach oben zum Himmel  – hohe Ideale, Verbundenheit mit dem Göttlichen.

Am Ende: Einen Moment sitzen bleiben

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04 Lob der Melancholie

Depression nur schlecht? Es gibt depressivere Menschen. Glücksempfinden ist bis zu einem gewissen Grad angeboren. Heutzutage gibt es so etwas wie eine Diktatur des Glücks. Es scheint, man muss glücklich sein. Das musst du nicht. Falls du zu den etwas melancholischeren Zeitgenossen zählst, bist du in guter Gesellschaft. Viele große Menschen, die viel bewirkt haben, waren eher melancholisch: Goethe, von dem der Satz kommt: „Nichts ist schwerer zu ertragen als eine Reihe guter Tage“. Ein melancholischer Mensch durchschaut die Dinge besser. Er sieht die Hintergedanken, die jemand hat. Er sieht, dass was ein Anfang hat auch ein Ende hat. Er wird nicht auf jeden Zug aufspringen, und er wird die Dinge gründlicher durchdenken. Melancholische Menschen sind oft tiefsinniger. Auch Buddha muss ein solcher gewesen sein: „Alles Leben ist Leiden“. Überlege selbst: Neige ich eher zur Melancholie? Was ist Positives darin? Habe ich vielleicht durch scheinbare äußere Freude etwas überspielt – und bin deshalb jetzt eher in einer niedergeschlagenen Phase? Mehr Informationen zu Depression – auch zu Behandlungsmöglichkeiten im Rahmen der psychologischen Yogatherapie, unter http://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/depression.html

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Kobra – Asana für Gelassenheit

Königs-KobraKobra, Bhujangasana, ist eine Asana, Yogastellung, welche die Rückenmuskeln stärkt. Kobra ist eine machtvolle Rückbeuge, welche das Herz öffnet, und Spannungen in der Brust löst. Die Kobra ist auch ein Sinnbild für den spirituellen Weg: Mit allen vieren auf der Erde, das Herz offen für alle Mitgeschöpfe, den Geist geöffnet zur Himmelskraft, zum Göttlichen, zur Inspiration. Die Kobra ist gut gegen Rückenprobleme, gut für die Verdauungsorgane und die Organe der Frau. Die Kobra gehört zu den Übungen, die du einzeln üben kannst, auch separat von einer normalen Yoga  Routine. Und sie ist natürlich eine wichtige Übung fast jeder Yoga Reihe.

Kobra Video

Nach der Kobra Stellung des Kindes als Gegenstellung

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