80 Zusammenfassung: Wege zur Gelassenheit – Schwerpunkt Spiritualität

Die Essenz der Tipps von Sukadev zur Entwicklung von Gelassenheit  – mit besonderem Schwerpunkt auf Spiritualität: Sukadev fasst nochmal alles zusammen, was er im Seminar „Gelassenheit entwickeln“ an Vorschlägen, Denkanstößen und Übungen gegeben hat.

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Besondere Betonung liegt dabei auf spirituellen Prinzipien: Eine tief verankerte spirituelle Erfahrung hilft dir zu tiefer Gelassenheit. Hier die Essenz des Vortrags:

  • Laut Jnana Yoga bist du jetzt schon vollkommen – eins mit der Weltenseele. Du brauchst dich nicht unter Stress zu setzen.
  • Laut Bhakti Yoga macht alles Gott – du bist nur Instrument, Gott macht alles, er hat daher auch die Verantwortung.
  • Laut Raja Yoga kannst du dich von der Identifikation mit deinen Emotionen lösen – und dich als Führungspersönlichkeit, als Raja, als König etablieren – und den Ratschlägen deiner Ministern lauschen.
  • Im Karma Yoga tust du deine Aufgaben und lässt los.
  • Kundalini Yoga hilft dir, über ein gutes Energieniveau Gelassenheit und Stärke zu spüren.
  • Hatha Yoga hilft dir über Körperübungen einen gelassenen Gemütszustand zu erreichen.

Letztlich ist Gelassenheit ein Mittel zur Erleuchtung. Letztlich kann aber auch nur die Erleuchtung dir die vollste Gelassenheit bei vollem Engagement geben.

71 Wie ein Meister Gelassenheit lehrt

Der Yoga-Meister Swami Vishnu-devananda hatte eigene und sehr effektive Weisen, seinen Schülern tiefe Gelassenheit beizubringen – und zwar durch Aufgaben im Alltag. Sukadev erzählt ein paar der Lektionen, mit denen Swami Vishnu-devananda ihn gelehrt hat

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(1) Denke groß, aber sein mit kleinem zufrieden (2) Mache das, was du nicht magst, solange, bis du es magst – und nimm es dir vor, es zu mögen: „Learn to love it“. (3) Hänge nicht am Ergebnis. Handle klug, sei aber nicht verhaftet. So wird es sehr plastisch, wie ein Meister seine Schüler lehrt. Du kannst aber auch ohne Meister dich dazu inspirieren zu lassen, diese Lektionen anzunehmen und im Alltag zu leben.

39 Zusammenfassung: Gelassenheit durch Jnana Yoga

Hier die Zusammenfassung der bisherigen Ausgaben dieses Yoga Vidya Gelassenheits-Podcasts. Sukadev zeigt dir nochmals auf, wie Jnana Yoga und Vedanta dir helfen können, Gelassenheit zu leben. Gelassenheit ist ein Mittel für höchste Erkenntnis. Höchste Erkenntnis ist ein Mittel für Gelassenheit. So ist das wie ein Engelskreislauf: Du  löst dich von Identifikationen – und wirst gelassener.

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Wenn du gelassener bist, kannst du dich leichter von weiteren Identifikationen lösen. So verstärkt sich das immer mehr. Und kannst du dich mehr lösen von Identifikationen und bist du besser verankert in Gelassenheit – dann fällt es dir leichter deine wahre Natur und das Göttliche

38 Nimm dir Zeit Schönheit zu genießen

Satyam Shivam Sundaram: Gott ist das Wahre, das Gute und das Schöne. Mache dir bewusst: Was ist das Schöne für dich? Nimm dir Zeit es zu erfahren. In der Schönheit spricht das Göttliche zu dir. In der folgenden Übungsanleitung bekommst du einige Anregungen dazu:

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Wenn du dich regelmäßig mit dem Göttlichen verbindest, dir das Göttliche im Schönen vergegenwärtigst, wird Freude und Liebe deine Grundstimmung. Wenn Freude und Liebe deine Grundstimmung ist, regst du dich über Kleinigkeiten

37 Drehe deine Achtsamkeit hoch – erfahre intensiv das Hier und Jetzt

Drehe deine Aufmerksamkeit hoch. Intensiviere deine Bewusstheit. Sie so achtsam wie irgendmöglich. Das ist eine einfache Weise, deine wahre Natur als Satchidananda zu erfahren – als unendliches Sein, Wissen und Glückseligkeit. Die Gotteserfahrung ist immer im Hier und Jetzt – und verschmilzt dann mit dem Unendlichen und Ewigen. Indem du das Hier und Jetzt -und damit das Unendlichen und Ewige – wahrnimmst, nimmst du Gott und damit deine wahre Natur wahr. Hier die Übungsanleitung:

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Und wenn du deine wahre Natur erfahren hast, hast du eine feste Grundlage für tiefempfundene

36 Die Geschichte des wiedergefundenen Kindes

Du bist unendliches Bewusstsein – du bist es jetzt. Du kannst dich als solches jetzt schon erfahren. Du bist es schon jetzt. Du brauchst dir keinen Leistungsdruck zu machen. Gott setzt dich nicht unter Druck. Du brauchst keine Angst vor Bestrafung, Hölle etc. zu haben, wenn du kein ausreichend guter Aspirant bist. Jnana Yoga ist Entspannungs-Yoga.

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Im ersten Schritt wirst du dir bewusst: Ich bin das Unendliche. Ich bin eins mit dem Ewigen. Auch wenn du das intellektuell weißt, und emotional spürst, hast du es noch nicht ganz verwirklicht. Es gibt dann den Weg der Verwirklichung. Du erreichst nicht mehr, wenn du den spirituellen Weg gehst. Du wirst nicht reicher, nicht besser. Nur: Du verwirklichst das, was du schon bist. Und dann wird dein Leben erfüllt sein von Glück. Du wirst dich von Intuition und Gnade geführt fühlen. Schon durch die Erkenntnis, dass die Welt der Dualität nur Mithya, also Illusion, bzw. Lila, also göttliches Spiel, ist, lässt dich gelassener in der Welt sein. Volle Verwirklichung lässt dich heraustreten aus dem Leiden. Dies verdeutlicht Sukadev dir in dieser 36. Ausgabe des

35 Samyoga – Gelassenheit durch Erfahrung von Verbundenheit und Einheit

Fühle dich verbunden – so spürst du Liebe und Freude. Durch Verbundenheit, Freude und Liebe strahlt deine wahre Natur und damit das Göttliche auf. Indem du spürst, dass alles Teil einer höheren Wirklichkeit ist, kannst du gelassen den Alltag gehen.

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Samyoga ist wie die andere Seite von Neti Neti: Neti Neti heißt: Nicht dies, nicht das. Neti Neti heißt, du löst dich

34 Gelassenheit durch philosophisch Fragestellung: Was ist die Welt?

Was ist die Welt? Was ist Brahman? Brahma Satyam. Jagan Mithya. Jivo Brahmaiva Napara. Mit diesen 3 Sätzen beschreibt der große indische Philosoph, Vedanta und Yoga Meister, Sankara bzw. Shankaracharya, die höchste Wirklichkeit: Brahman allein ist wirklich. Die Vorstellung einer von Brahman getrennten Welt ist Illusion. Das Individuum ist eins mit Brahman. Was heißt das im Alltag? Was hat das mit Gelassenheit zu tun?

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Indem du dir bewusst

33 Gelassenheit durch Erkenntnis des Unsterblichen Selbst

Du bist das unsterbliche Selbst. Aus dieser Erkenntnis, aus diesem Bewusstsein heraus, kannst du den Alltag mit großer Gelassenheit erfahren. Nichts kann dir etwas anhaben. Du musst dir das unsterbliche Selbst nicht verdienen. Du musst dir kein Glück verdienen. Du bist alles, was du suchst, was du erstrebst, was du erhoffst. Sei ganz entspannt und gelassen.  Du bist jetzt schon: Satchidananda. Langfristig wirst du es vollständig verwirklichen. Bis dahin: Genieße die Welt als Schauspiel. Du bist das unsterbliche Selbst, der Atman.

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32 Gelassenheits-Übung: Achtsamkeits- und Ausdehnungs-Meditation

Eine Meditation für mehr Gelassenheit: Sakshi-Bhav, die Achtsamkeitsmeditation, in Verbindung mit der Ausdehnungsmeditation: Zunächst beobachte das Beobachtbare. Werde dir deines Körpers bewusst. Werde dir bewusst: Ich bin nicht der Körper. Werde dir bewusst: Du bist das Bewusstsein hinter allem.

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Sukadev leitet dich in dieser 32. Folge des Gelassenheits-Podcasts an zu einer praktischen Übung. Du beobachtest die einzelnen Körperteile mit ihren Empfindungen, Energien, Gefühlen. Du wirst dir bewusst: Ich bin nicht das Wahrnehmbare, ich bin der Wahrnehmende. Indem du dich als Bewusstsein wahrnimmst, löst du dich von Identifikationen. Dann dehne deine Bewusstheit aus. Spüre Verbundenheit in alle Richtungen. Erfahre dich als Bewusstsein hinter allem. So erfährst du wer du wirklich bist. Und aus dieser Bewusstheit des Unendlichen ziehe große Stärke für Gelassenheit im Alltag.

Mehr Infos unter http://www.yoga-vidya.de >>>

31 Gelassenheit durch Glückseligkeit

Du strebst nach höchstem Glück. Warum? Weil deine Natur Ananda ist, Glückseligkeit. Alle kleinen menschlichen Freuden spiegeln die Freude des Selbst wieder. Wenn du das weißt, kannst du zum einen nach dem Höchsten streben – du weißt, langfristig wirst du es erfahren. Und du kannst gelassener mit den Alltagserfahrungen umgehen: Erfüllung von Wünschen lässt Ananda durchstrahlen. Konzentriertsein im Hier und Jetzt lässt Ananda hindurchstrahlen. Du kannst damit spielerisch – und damit gelassen – umgehen. Du brauchst dich nicht auf etwas verrrennen. Du brauchst nichts Äußeres – deine wahre Natur ist Glück. Sowie du lernst, dieses innere Glück durchscheinen zu lassen, bist du zufrieden.

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Sukadev leitet dich am Ende dieser 31. Folge des GelassenheitsPodcasts an zu einer Übung, in der du Freude, Liebe, Verbundenheit spüren kannst.

30 Gelassenheit durch Höchste Erkenntnis und Intensive Erfahrung

Bewusst oder unbewusst strebst du nach deiner Wahren Natur, Satchidananda. Deine wahre Natur ist Chid, Bewusstsein. Diese willst du wieder erfahren. Deshalb bist du mit keinem relativen Wissen und keiner begrenzten Erfahrung zufrieden. Solange du nach Vermehrung von relativem Wissen strebst, und die relative Erfahrung intensivieren willst, wirst du enttäuscht sein – es wird dir nicht das schenken wonach du strebst. Du willst Chid verwirklichen – unendliche Bewusstheit, unendliches Wissen, intensivste Bewusstheit.

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Sukadev spricht in dieser 30. Ausgabe des Yoga Vidya Gelassenheits-Podcasts unter anderem über