Freude entwickeln im Alltag: Was macht dir Freude?

Wie kannst du mehr Freude entwickeln? Dazu bekommst du hier viele Tipps.  Was ist Freude für dich? Woran kannst du dich erfreuen? Und wie kannst du die Fähigkeit zur Freude entwickeln, kultivieren? Möglichkeiten dafür sind Humor und Lachen, Lächeln, anderen Anerkennung aussprechen, anderen eine Freude machen, Achtsamkeit im Moment, Liebe und Herzensverbindung zu anderen, Feiern nach kleinen und größeren Erfolgen – das sind einige Möglichkeiten, wie du Freude kultivieren kannst. Diese und einige andere Tipps kannst du ausprobieren in dieser Blogreihe zum Thema „Freude entwickeln“.

Was macht dir Freude?

Hier gleich der Freude-Tipp Nr. 1: Frage dich: was gibt mir Freude? Wann kann ich mich freuen? Wie kann ich mich jetzt freuen? Der Mensch ist ein emotionales Wesen. Du kannst nicht existieren ohne eine Emotion. Selbst der Zustand der Gefühlslosigkeit und der Gefühlsleere ist ein emotionaler Zustand – und kein angenehmer. Dein Geist füllt sich mit Emotion. Du kannst selbst darauf Einfluss nehmen. Wenn dein Geist gefüllt ist mit Freude und Liebe – dann füllt er sich nicht so schnell mit Ärger, Ängsten, Niedergeschlagenheit. Auch wenn durch das angeborene und in der Kindheit verfestigte Temperament auch ein gewisses Niveau an Freudeempfinden vorgegeben ist, kannst du einiges tun, um Freude im Alltag zu empfinden. Hier eine Hörsendung zur Frage: Was macht dir Freude? Lausche dieser Hörsendung – du bekommst einfach und sehr hilfreiche Tipps zum Thema Freude entwickeln.

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Freude entwickeln – Tipps für mehr Freude im Alltag

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Wie kannst du mehr Freude entwickeln? Dazu bekommst du hier einige Tipps. Froh zu sein bedarf es wenig – und wer froh ist ist ein König. So lautet ein bekanntes Kinderlied. Aber: Wie wie geht das mit Freude entwickeln? Hier wieder ein Tipp: Lächle mehr. Durch Lächeln kannst du Freude entwickeln. Ein Lächeln kostet nichts – ein Lächeln bringt Freude. Ein Lächeln bringt dem Freude, der lächelt. Ein Lächeln bringt dem Freude, dem es geschenkt wird.

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Man hat sogar schon psychologische Studien gemacht:

  • Eine Gruppe von Menschen wurde gebeten, eine Stunde lang die Mundwinkel nach oben zu ziehen
  • Eine andere Gruppe von Menschen wurde gebeten, eine Stunde lang die Mundwinkel nach unten zu ziehen

Anschließend hat man beide Gruppen gefragt, wie es ihnen geht. Und man hat ihnen stressige Aufgaben gegeben. Diejenigen, die vorher die Mundwinkel nach oben gezogen haben, haben weniger Stress bei den schwierigen Aufgaben empfunden als diejenigen, die vorher die Mundwinkel nach unten gezogen waren. Und sie waren sogar leistungsstärker. Sogar die messbaren Stresshormone im Blut gehen runter, wenn du lächelst. Und Hirnscans zeigen veränderte Hirnaktivitäten wenn du lächelst.

143 Mit Worten in die Gegenwart kommen – Freude entwickeln Tipp Nr. 3

SonnenblumeBeim letzten Mal hast du den Tipp bekommen: Wortlose Bewusstheit. Du kannst aber auch Worte dazu nutzen, bewusst in die Gegenwart zu gehen. Insbesondere Menschen mit sehr aktivem Geist können mit dieser Technik sehr schöne Erfahrungen machen. Nutze die Worte, um das was du tust, bewusst zu tun. Sukadev gibt dir ein paar Beispiele: Beschreibe deine Atmung: Einatmen – Ausatmen. Bauchdecke nach vorne, Bauchdecke nach hinten. Beschreibe dein Gehen: Linkes Bein nach vorne – rechtes Bein nach vorne. Beschreibe was du siehst, was du hörst: Ich sehen den blauen Himmel. Eine Wolke oben. Die Sonne links. Grüne Bäume. Vögel zwitschern. Stelle dir vor, du gibst jemandem, der auf dem Mars ist, einen Lagebericht. Hier die volle Hörsendung zum Thema Freude entwickeln:

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142 Achtsamkeit im Hier und Jetzt – Freude entwickeln Tipp Nr. 2

Deine wahre Natur ist Sat Chid Ananda. Wenn du das Hier und Jetzt bewusst empfindest, bist du voller Freude. Mache es dir zur Aufgabe, im Hier und Jetzt zu sein. Patanjali sagt in der alten Yoga Schrift Yoga Sutra: „Yogash Chitta Vritti Nirodhah – Yoga ist das zur-Ruhe-Kommen des Geistes“ (YS I.2).  „Tadah Drashtuh Svarupe Vasthanam – Dann ruht der Sehende in seinem wahren Wesen“ (YS I.3). Und das wahre Wesen ist Sat Chid Ananda. Ananda heißt Freude und Liebe. Deine wahre Natur ist Freude, ist Liebe. Mache dir das bewusst – so kannst du deine Freude entwickeln. In dem Maße, in dem du deinen Geist zur Ruhe bringst, ruhst du auch in deiner Natur, und damit in der Freude.

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140 Nimm Lob und Entschuldigung an – 15. Minimax Gelassenheits-Tipp für den Alltag

Entschuldigung und Lob anzunehmen ist auch nicht so einfach. Wenn du das ungeschickt machst, fühlst du dich komisch und der andere auch.

Angenommen, jemand bittet dich um Entschuldigung, dann sage ihm nicht, er hätte sich nicht entschuldigen sollen. Sage: „Ja, das hast du nicht richtig gemacht. Ja, das hat uns in Probleme gebracht. Ja, ich nehme deine Entschuldigung an.“ Sage auch nicht: Aber das darf nicht mehr vorkommen. Oder: Das ist jetzt aber das letzte Mal. Auch nicht: „Dafür hättest du dich doch nicht entschuldigen dürfen“. Sage einfach: „Ich nehme deine Entschuldigung an“. Mehr braucht es nicht.

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139 Nimm Kritik an – 14. Minimax Gelassenheits-Tipp für den Alltag

Menschen ist es ein Bedürfnis, anderen zu helfen, sich zu verbessern, zu wachsen. Daher äußern sie Kritik. Sie tun das meistens, um dir zu helfen – nicht um dich anzugreifen. Nehme das als solches an. Wenn dich jemand kritisiert, dann nimm die Kritik an. Rechtfertige dich nicht. Verteidige dich nicht. Danke für die Kritik, egal, ob die Kritik berechtigt ist oder nicht: Danke, dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast. Drücke dein Bedauern aus: „Es tut mir leid, dass unser Produkt nicht Ihren Vorstellungen entsprochen hat“. „Es tut mir leid, dass das Hotel das ich für uns ausgesucht hatte, für dich nicht so romantisch ist, wie du es für unseren ersten Urlaub erhofft hast“.

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138 Bitte um Entschuldigung – 13. Minimax Gelassenheits-Tipp für den Alltag

Bitte um Entschuldigung. Das klingt banal – aber wie viele Menschen können das? Du darfst Fehler machen. Wenn sie gravierend sind, bitte um Entschuldigung. Es ist dabei hilfreich, wenn du weißt, wie du um Entschuldigung bittest. Übrigens: Ich halte wenig davon, sich selbst zu entschuldigen. Wenn du sagst: „Ich entschuldige mich“, dann befreist du dich selbst von Schuld – das ist nicht korrekt. Sage: „Ich habe da einen Fehler gemacht. Es tut mir leid. Ich bitte um Entschuldigung.“ Sage nicht mehr. Alles was du an weiteren Begründungen sagst, hilft nicht weiter. Sage also nicht: „Ich konnte das leider nicht machen. Es war alles zu viel. Meinen Kindern ging es schlecht. Mein Auto ist kaputt gegangen. Ein Kollege war krank. Ich habe es nicht hinbekommen. Ich entschuldige mich“.

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137 Mache Fehler – Minimax Gelassenheits-Tipp für den Alltag

Mache Fehler – Das klingt jetzt wie eine selbstmörderische Aufgabe: Mache Fehler. Ich meine es aber ernst: Mache Fehler! Das ist ein wichtiger Minimax Gelassenheits-Tipps für Perfektionisten, die ständig getrieben sind, unter Strom stehen, ständig das Gefühl haben, nicht gut genug zu sein. Menschen, die ständig davor Angst haben, Fehler zu machen, sollten sich bewusst vornehmen, ein paar Fehler zu machen: Koche den Reis mal 5 Minuten zu lange. Würze mal etwas zu viel oder zu wenig. Schreibe in eine Email ein paar Rechtschreibfehler rein. Bei einer Powerpoint Präsentation in deinem Team, in dem du gut etabliert bist, nutze mal eine unangemessene Schriftgröße oder disharmonische Farbe. Ziehe mal einen Socken falsch rum an. Singe in der Kirche oder im Yoga Zentrum laut mit – auch wenn du meinst nicht singen zu können. Das ist erst der erste Teil der Übung.

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128 Nimm den erstbesten Parkplatz – 3. Minimax Gelassenheits-Tipp für den Alltag

Die Parkplatzsuche ist für viele Menschen jeden Tag eine Quelle von Stress. Mache es anders: Nimm den erstbesten Parkplatz. Wenn du in die Nähe deines Ziels kommst, schaue, ob es einen Parkplatz gibt – und nimm den erstbesten. Vielleicht musst du noch 5 Minuten zu Fuß gehen. Das ist gesund. Du bist in der frischen Luft. Du kannst walken oder spazieren. Du wirst vermutlich schneller am Ziel sein als wenn du drei Mal um den Block gefahren wärst, um den nächsten Parkplatz zu finden. In jedem Fall bist du besser erholt.

2. Minimax Gelassenheits-Tipp für den Alltag 128.  Folge des Yoga Vidya Gelassenheitspodcast. Von und mit Sukadev Bretz. http://www.yoga-vidya.de

Dies ist die 128. Ausgabe des Yoga Vidya Gelassenheits-Podcasts von und mit Sukadev.

 

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125 Minimax Gelassenheit Tipps für den Alltag

Ein paar einfache Tipps – sofort umsetzbar. Kleine Veränderungen mit großer Wirkung.  Minimale Veränderungen – maximale Wirkung. Diese betreffen insbesondere Situationen, in denen du dich typischerweise aufregst. Diese kannst du umwandeln in Quellen der Erholung. Manches ist eine Frage der Einstellung, manches eine Frage der Übung. Hier einige der Tipps, welche du in den nächsten Podcasts bekommst:

  • Staus und Wartezeiten sind gewonnene Zeit.
  • Hausarbeit ist Entspannung und Regeneration.
  • Nimm den erstbesten Parkplatz.
  • Entscheide dich für gut genug nicht das beste.
  • Zweitbeste Lösung.
  • Stelle dich an der Kasse schalter an wo die Schlange am groessten ist.
  • Im Konflikt zwischen zwei moeglichkeiten suche die vierte.
  • Sage und statt aber.
  • Sowohl als auch statt entweder oder.
  • Wenn du dich entschieden hast – verwirf die Alternativen.
  • Setze deine Stärken ein – seid tätig mit Freude.

Dies ist die 125. Ausgabe des Yoga Vidya Gelassenheits-Podcasts von und mit Sukadev.

Mehr Infos unter http://www.yoga-vidya.de >>

117 Drogenverzicht für Gelassenheit

Wer gelassener werden will, sollte auf alle psychoaktiven Drogen verzichten. Dazu gehören Marihuana, Haschisch, Ekstasy, Kokain, alle Designer Drogen etc. All das hat Auswirkungen auf die Psyche. Scheinbar verhelfen diese Drogen zu kurzfristiger Überwindung von Traurigkeit, Ängsten, Ärger, Frustrationen, emotionaler Zerrissenheit sowie zu einem Erfahrung von emotionalem High, Leistungsfähigkeit etc. Mittel- und Langfristig verstärken sie die emotionale Zerrissenheit, erhöhen Stimmungsschwankungen sowie die Neigung zu Depressivität. Die Wahrscheinlichkeit an eine psychischen Erkrankung bzw. gar eine Psychose zu erleiden steigt mit jedem Konsum einer Droge.

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116 Gelassener und gesünder ohne Nikotin

Nikotin gehört zwar nicht zur Ernährung – wird hier im Podcast trotzdem behandelt. Nikotin ist eine psychoaktive Droge. Ein Teil der Wirkung des Rauchens geschieht über die psychoaktive Substanz Nikotin. Ein Teil der Wirkung beruht allerdings auf

  1. Pause
  2. Tiefe Atmung
  3. Durch Werbung erzeugte Konditionierungen: Ruhe und  Gelassenheit, Freiheit und Abenteuer durch Zigarette.

Wirkung von Zigarettenrauchen:

  1. kurzfristig mehr Ruhe
  2. Oft größere Aufmerksamkeit. Diese Wirkung verpufft allerdings durch Dauerkonsum.

Es bleibt die Grundwirkung des Rauchens:

  1. Zigarette erzeugt Abhängigkeit.
  2. 1-2 Stunden danach kommen Entzugserscheinungen.
  3. Zigarette nimmt die Entzugserscheinungen.
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