Die Vorstellung hilft der Erfahrung zur Enthüllung. Ein Segen ist dabei die Praxis von „YOGA“, so dass du im Gleichgewicht in Erfolg und Misserfolg sein kannst.

Wir haben ja erst den Ashram, das Seminarhaus im Westerwald gekauft und dann hier und wir haben das alles auf Kredit dort finanziert. Irgendwie die Hälfte Privatkredite und den Rest Bankkredite und wer jemals mal einen Kredit für irgendetwas von der Bank haben wollte – jetzt also nicht einen Kaufkredit für einen Fernseher – weil er sich irgendwie selbstständig machen wollte oder für einen gemeinnützigen Verein einen Kredit beantragt hat, was verlangen die immer? Die verlangen dieses Worst-Case-Szenario. Zum einen wollen sie wissen natürlich die Zukunft, natürlich ausgedrückt in irgendwelchen Zahlen, aber eigentlich, die Banken, bei denen wir dann die Kredite gekriegt haben, die habe die nicht auf die Zahlen gegeben. Also die, die die Zahlen wollten, die haben alle abgelehnt. Also, im Westerwald, der hatte uns dann den Kredit gegeben damals. Wir sind bei fünfzehn Banken gewesen und alle haben abgesagt. Eine hat mich sogar noch zum Gespräch eingeladen, die anderen haben nur gesagt, „Jetzt legen Sie erstmal die Zahlen vor.“ und eine Sache, die 95 Prozent fremdfinanziert ist, zwar die Hälfte Privatkredite, haben die nicht daran gedacht. Einer hat mich aber eingeladen und den anderen, der Projektleiter damals war und der hat dann interviewt, so Fragen, „Wie stellen Sie sich denn das vor, wie das alles ist?“ und danach, „Und was machen Sie, wenn die Sache schief geht?“ Sagen Sie mir genau, „Was kann alles schief gehen? Und wie reagieren Sie dann?“ Und dann habe ich ihm das so alles erzählt. Irgendwie war ich dort vorbereitet über irgendwelche Hefte, die ich dort gelesen hatte über, „Wie spricht man mit Banken? Und welche Fragen stellen die einem?“ Und der fand das dann irgendwie gut und dann hat er uns den Kredit genehmigt. Irgendwie so vor ein paar Jahren, bevor wir hierher sind, hatte ich mit dem Gleichen noch mal so ein Gespräch, da war er kurz vor der Rente, da hat er gesagt, er geht jetzt gerne in Rente, denn jetzt müsste er alles an Basel II machen und das sind irgendwelche neuen Kreditregeln und da hätte er z.B. uns niemals einen Kredit geben können. Aber er selbst hätte fast keinen faulen Kredit vergeben und für ihn war das immer, er hat die Leute gefragt. Er hat sie gefragt, über ihre Visionen und er hat sie gefragt, über Worst-Case-Szenario. Und wenn er festgestellt hat, beides klingt vernünftig und dann hat er intuitiv den Kredit vergeben. Das ginge heute leider nicht mehr so. Aber anscheinend ging es doch, denn für hier haben wir ja auch einen Kredit gekriegt, wo auch andere Banken uns das abgelehnt hatten. Aber die Bank hier, die hat auch gesagt, „Uns geht es mehr um die Leute und weniger um Zahlen, denn Zahlen können sich ändern und kann man fabrizieren. Uns sind wichtig die Leute, die dahinter stehen.“ Und die wollten auch Worst-Case-Szenario, „Was machen wir, wenn es schief geht?“ Und die wollten das sogar mit Zahlen ausgemauert haben. Und dann haben wir uns irgendwas vorgestellt, was man dann alles anstellt. Das erwähne ich euch, weil, wenn ich euch solche Geschichten erzähle, wird es vielleicht noch klarer. So könnt ihr euch also auch ausmalen, „Was mache ich, wenn es schief geht? Und wie fühle ich mich, wenn es schief geht? Ich habe es probiert und habe z.B. einen Naturkostladen aufgemacht irgendwo in der Stadt und ich stecke alles rein, -nachher klappt es doch nicht.“ Dann kann man überlegen, „Was mache ich dann?“ Und da gibt es manche, die sagen, „Dann habe ich das dort verloren und dann mache ich halt woanders was auf oder ich probiere es noch mal usw. Ich habe wenigstens die Erfahrung gesammelt.“ und andere sagen, „Wenn ich mich selbstständig gemacht habe und alles verloren habe, das ist dann grässlich.“ Und dann kann man überlegen, „Wenn ich jetzt beides miteinander vergleiche, das Best-Case-Szenario und das Worst-Case-Szenario, wie fühlen sich beide zusammen an?“

Niederschrift eines Mitschnittes eines Yoga und Meditation Seminar bei Yoga Vidya mit Sukadev Bretz zum Thema „Erfolg in Leben und Selbstverwirklichung“

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