Ayodhya Vasi Ram – Ein wunderschönes Rama Mantra

Bharata aus Yoga Vidya Bad Meinberg singt zusammen mit seiner Frau Chitra einen wunderschönen Rama Kirtan.

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Ayodhya Vasi Ram – Oh Rama, du wohnst in Ayodhya, ich verehre dich.

Ram Ram Dasharatha Nandana Ram Ram – Oh Rama, du bist der Sohn von Dasharatha

Patita Pavana Janaki Jivana Sita Mohana Ram – Oh Rama, du bist die Freude von Hanuman, dem Sohn des Windes. Du bist beständig mit deiner bezaubernden Frau Sita, Janaki

Menschen sind unterschiedlich und nicht jedem liegt das Abenteuer. – Im Yoga und Ayurveda kannst du neu auftanken!

und dann gibt es den ein oder anderen, der ist sicherheitsorientierter, zum einen vielleicht sogar gezwungenermaßen, weil es andere gibt, die von einem abhängen oder er sagt, „Ja, eigentlich so ein bisschen Risiko, das bringt ein bisschen Abenteuer in mein Leben. Und so jetzt irgendwo abgesichert, das Beamtendasein habe ich ja jetzt schon 15 Jahre gehabt und es macht mich ständig unglücklich, da gehe ich doch einfach mal raus.“ So am Rande erwähnt, um euch ein bisschen auch zu ermutigen und auch mal was Neues zu erwähnen. Unter allen Berufsgruppen in Deutschland sind die Beamten am unglücklichsten. Nicht deshalb, weil die Arbeitsumstände so schlecht sind, sie sind keinesfalls schlechter als irgendwo anders, sondern eine Erklärung ist, Beamter zu sein, ist so was Sicheres, dass auch, wenn Menschen merken, das ist ihnen nicht gemäß, dann bleiben sie trotzdem. Also, das ist einfach etwas, dass dieses Sicherheitsbedürfnis der Lebenszufriedenheit entgegensteht. Ich kann mich erinnern, wir hatten hier so einen, der ist sogar noch heute Mitarbeiter, der war verbeamtet gewesen und zwar in irgendeiner Berufsgruppe, wo man anschließend niemand mehr verbeamtet hat. Und der hat sich entschieden, Mitarbeiter bei Yoga Vidya zu werden. Alle haben ihn für verrückt erklärt. Alle hätten gemeint, es wäre besser, wenn er den Rest seines Lebens in einer Position verbringt, wo er ständig unglücklich ist. Also, ein übersteigertes Sicherheitsbedürfnis steht oft dem Glück entgegen. Natürlich meine ich auch nicht, dass man jedem Impuls folgen sollte. Natürlich, gerade dann, wenn man Kinder hat, wird man vielleicht etwas anders noch entscheiden, als wenn man Single ist oder wenn vielleicht auch Eltern davon abhängen, dass ihr Altersheim, das sie brauchen, vom Einkommen des Kindes abhängt, gibt es ja auch und es gibt viele andere Möglichkeiten, dann wird man vielleicht darauf mehr Rücksicht nehmen sollen. Aber ein bisschen Mut ist auch gut. Das geht in die gleiche Richtung, so werden wir noch einiges über „Mut“ sprechen. Aber Menschen sind unterschiedlich und nicht jedem liegt das Abenteuer. Muss man auch sagen. Also, es gibt auch Leute, die sind Beamte und glücklich. Und manche werden es deshalb und die muss es auch geben. Wir hatten glücklicherweise gute Erfahrungen mit Verwaltungen bisher. Also eigentlich besser, als man es meistens meint. Es gibt auch ein paar kleine Ausnahmen, aber insgesamt, vor allem hier in Bad Meinberg, sind wir sehr zufrieden mit den Beamten, mit denen wir es bisher zu tun hatten.

Niederschrift eines Mitschnittes eines Yoga und Meditation Seminar bei Yoga Vidya mit Sukadev Bretz zum Thema „Erfolg in Leben und Selbstverwirklichung“

Tumi Bhaja Rema Na – schönes Rama Mantra

Thomas Hundsalz singt das Mantra Tumi Bhaja Re Ma Na – ein wunderschönes Mantra, welches sich besonders richtet an Rama, den Aspekt der Rechtschaffenheit.

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Tumi Bhaja Re Mana. Tumi Japa Re Mana
Bedeutung: Oh mein Verstand, singe den Namen von Rama. Oh mein Herz, rezitiere den Namen von Rama.

Om Shri Ram Jaya Ram Jaya Jaya Ram

 

Lakshmi – Göttin der Schönheit

Lashmi

Lakshmi ist im Hinduismus die Göttin der Schönheit, der Fülle, des Dienens, des Engagements. Sie ist umgeben von Elefanten – Symbol für Glück und Wohlstand. Sie steht auf einem Lotos auf einem See – Symbol dafür, dass du es durch dich fließen lassen kannst. Lass das Bild auf dich wirken – oder schaue auf der Lakshmi-Seite von Yoga Vidya nach – da findest du jede Menge weiterer Infos zu Lakshmi.

Schöne informative Seite über Rama

Es gibt eine schöne informative Seite über Rama. Nicht Rama, die Frühstücksmargarine. Auch nicht Rama, der Fluss, oder Blog-o-Rama oder ähnliches. Vielmehr zu Rama als Gestalt aus der indischen Mythologie.

Du findest dort einige Bilder von Rama, Erläuterungen zu Rama aus der Feder von Swami Sivananda, einige Video Vorträge zu Rama, und vor allem einige Kirtans (Mantra-Singen) für Rama.

Beispiele sind

  • Shri Ram Jaya Ram
  • Ayodhya Vasi Ram
  • Raghupati Ragava Raja Ram

Wenn du dich also für indische Mythologie interessierst, besuche die Yoga Vidya Seite zu Rama.

Die Vorstellung hilft der Erfahrung zur Enthüllung. Ein Segen ist dabei die Praxis von „YOGA“, so dass du im Gleichgewicht in Erfolg und Misserfolg sein kannst.

Wir haben ja erst den Ashram, das Seminarhaus im Westerwald gekauft und dann hier und wir haben das alles auf Kredit dort finanziert. Irgendwie die Hälfte Privatkredite und den Rest Bankkredite und wer jemals mal einen Kredit für irgendetwas von der Bank haben wollte – jetzt also nicht einen Kaufkredit für einen Fernseher – weil er sich irgendwie selbstständig machen wollte oder für einen gemeinnützigen Verein einen Kredit beantragt hat, was verlangen die immer? Die verlangen dieses Worst-Case-Szenario. Zum einen wollen sie wissen natürlich die Zukunft, natürlich ausgedrückt in irgendwelchen Zahlen, aber eigentlich, die Banken, bei denen wir dann die Kredite gekriegt haben, die habe die nicht auf die Zahlen gegeben. Also die, die die Zahlen wollten, die haben alle abgelehnt. Also, im Westerwald, der hatte uns dann den Kredit gegeben damals. Wir sind bei fünfzehn Banken gewesen und alle haben abgesagt. Eine hat mich sogar noch zum Gespräch eingeladen, die anderen haben nur gesagt, „Jetzt legen Sie erstmal die Zahlen vor.“ und eine Sache, die 95 Prozent fremdfinanziert ist, zwar die Hälfte Privatkredite, haben die nicht daran gedacht. Einer hat mich aber eingeladen und den anderen, der Projektleiter damals war und der hat dann interviewt, so Fragen, „Wie stellen Sie sich denn das vor, wie das alles ist?“ und danach, „Und was machen Sie, wenn die Sache schief geht?“ Sagen Sie mir genau, „Was kann alles schief gehen? Und wie reagieren Sie dann?“ Und dann habe ich ihm das so alles erzählt. Irgendwie war ich dort vorbereitet über irgendwelche Hefte, die ich dort gelesen hatte über, „Wie spricht man mit Banken? Und welche Fragen stellen die einem?“ Und der fand das dann irgendwie gut und dann hat er uns den Kredit genehmigt. Irgendwie so vor ein paar Jahren, bevor wir hierher sind, hatte ich mit dem Gleichen noch mal so ein Gespräch, da war er kurz vor der Rente, da hat er gesagt, er geht jetzt gerne in Rente, denn jetzt müsste er alles an Basel II machen und das sind irgendwelche neuen Kreditregeln und da hätte er z.B. uns niemals einen Kredit geben können. Aber er selbst hätte fast keinen faulen Kredit vergeben und für ihn war das immer, er hat die Leute gefragt. Er hat sie gefragt, über ihre Visionen und er hat sie gefragt, über Worst-Case-Szenario. Und wenn er festgestellt hat, beides klingt vernünftig und dann hat er intuitiv den Kredit vergeben. Das ginge heute leider nicht mehr so. Aber anscheinend ging es doch, denn für hier haben wir ja auch einen Kredit gekriegt, wo auch andere Banken uns das abgelehnt hatten. Aber die Bank hier, die hat auch gesagt, „Uns geht es mehr um die Leute und weniger um Zahlen, denn Zahlen können sich ändern und kann man fabrizieren. Uns sind wichtig die Leute, die dahinter stehen.“ Und die wollten auch Worst-Case-Szenario, „Was machen wir, wenn es schief geht?“ Und die wollten das sogar mit Zahlen ausgemauert haben. Und dann haben wir uns irgendwas vorgestellt, was man dann alles anstellt. Das erwähne ich euch, weil, wenn ich euch solche Geschichten erzähle, wird es vielleicht noch klarer. So könnt ihr euch also auch ausmalen, „Was mache ich, wenn es schief geht? Und wie fühle ich mich, wenn es schief geht? Ich habe es probiert und habe z.B. einen Naturkostladen aufgemacht irgendwo in der Stadt und ich stecke alles rein, -nachher klappt es doch nicht.“ Dann kann man überlegen, „Was mache ich dann?“ Und da gibt es manche, die sagen, „Dann habe ich das dort verloren und dann mache ich halt woanders was auf oder ich probiere es noch mal usw. Ich habe wenigstens die Erfahrung gesammelt.“ und andere sagen, „Wenn ich mich selbstständig gemacht habe und alles verloren habe, das ist dann grässlich.“ Und dann kann man überlegen, „Wenn ich jetzt beides miteinander vergleiche, das Best-Case-Szenario und das Worst-Case-Szenario, wie fühlen sich beide zusammen an?“

Niederschrift eines Mitschnittes eines Yoga und Meditation Seminar bei Yoga Vidya mit Sukadev Bretz zum Thema „Erfolg in Leben und Selbstverwirklichung“

Ein Kunstgriff für deinen Erfolg könnte sein: Drücke dich in der Gegenwart aus, als ob das Ziel bereits von dir erreicht worden wäre. Freude, und die Praxis von Tiefenentspannung…, führen dich!

Also, das eine ist, Frage stellen. Und hier nach eigener Überzeugung kann das das eigene Unterbewusstsein sein, es kann das Überbewusstsein sein, es kann Gott sein. Yogis sagen, es ist sowieso alles verbunden und so spielt es nicht die große Rolle. Und durchaus, moderne Hirnforscher sagen, dass die Intuition doch recht gut ist und dass es durchaus hilfreich ist, diese Intuition zu fragen. Und das kann man machen vor einer Tiefenentspannung oder Meditation oder auch nach einer Tiefenentspannung oder Meditation. Das wirkt besser. Auch das haben einige Untersuchungen gezeigt. Und diejenigen, die sich ein bisschen auskennen mit Yoga, das wird so auch als Sankalpa bezeichnet. Wenn man vor oder nach einer Tiefenentspannung oder Meditation oder – wer es kennt – einer Puja irgendein Anliegen hat, kann das eben dann stellen und dann fließt da nicht nur die Entspannung hinein sondern auch die Kraft dieser Praxis hinein. Danach haben wir dann eine Tiefenentspannung gemacht, eben durch den Körper hindurchgegangen, von unten nach oben. Danach, die nächste Sache war, vorstellen, es ist erreicht. Und das kann man machen, man kann es auch nur mit einer Alternative machen. Also, man stellt sich so vor, das hat man erreicht und man ist sich schon fast sicher, „Ich will mich in der Richtung entscheiden.“, aber dann ist man noch nicht ganz Hundertprozent sicher, aber man visualisiert es sich, „Ich habe es erreicht.“ Und dann kann man sagen, „Wie fühlt sich das an?“ Und damit sieht man, „Ist es überhaupt ein wünschenswertes Ziel?“ Und das kann man natürlich auch mit mehreren machen. Man hat diese Möglichkeit und jene und man spürt in diese hinein und spürt in jene hinein. Das kann man auch noch weiter ausbauen und gerade bei wichtigen Entscheidungen, ist das durchaus auch gut. Man kann damit nicht nur mit den bestmöglichen Situationen rechnen, sondern auch mit dem so genannten Worst-Case-Szenario. Da bin ich so ein bisschen auch gezwungen worden, in solchen Kategorien zu denken. Wisst ihr, warum?

Niederschrift eines Mitschnittes eines Yoga und Meditation Seminar bei Yoga Vidya mit Sukadev Bretz zum Thema „Erfolg in Leben und Selbstverwirklichung“

Es gibt keine wirkliche Hemmnisse für den Erfolg, und jene, die du siehst, existieren nur in deinem Kopf: Yoga, Meditation und Ayurveda räumt Sie zur Seite!

Also, sehr viel hängt davon ab, von unseren Zielen und etwas wirklich wollen und da ist natürlich zuerst mal die Frage, „Wie kommen wir zu Zielen?“ Und da gibt es natürlich eine Reihe von Möglichkeiten. Eine Möglichkeit ist, um Führung zu bitten, sei es unser höheres Selbst, unser Unterbewusstsein oder Gott oder die kosmische Energie, je nachdem was für einen Bezug wir dazu haben. Und besonders hilfreich ist es, das zu tun vor oder nach Entspannungstechniken. Eine zweite Möglichkeit ist, sich vorzustellen – das gilt insbesondere, wenn wir mehrere Alternativen haben. Z.B. man orientiert sich beruflich neu und weiß jetzt nicht, „Soll ich mich selbstständig machen? Soll ich jetzt nach einem Jobangebot suchen? Soll ich umziehen dafür?“ und man hat vielleicht drei oder vier konkrete Alternativen dort. Besser ist es noch, wenn man nur zwei hätte, das vereinfacht die Sache etwas. Ich sage, etwas. Und dort gibt es eine Möglichkeit, wir stellen uns vor, wir haben es erreicht. Und wenn wir es dann erreicht haben, wenn wir die Vorstellung haben, alles erreicht zu haben, dann könnten wir überlegen, „Wie fühlt sich das an?“ Das ist manchmal auch ein Problem, Menschen rennen nach etwas, ohne zu wissen, was es heißt und nachher beschweren sie sich. Also z.B. angenommen, jemand will ein Top-Schauspieler werden – gut, die wenigsten werden es, aber manche werden es, und nachher beschweren sie sich über den Verlust der Privatsphäre. Wenn man ein berühmter Schauspieler ist, hat man letztlich keine Privatsphäre mehr oder hat eine sehr eingeschränkte. Wenn man das nicht in Kauf nehmen will, dann sollte man besser nicht so danach streben. Oder man kann schauen, dass man auf andere Weise danach strebt. Wenn man sich in alle Aspekte hineinversetzt und dann spürt man, „Will man es oder will man es nicht?“. Das ist also eine Möglichkeit, was man machen kann. Mit Entspannung arbeiten, mit Fragen arbeiten, mit Visualisierung arbeiten. Ich will gerade noch mal alle drei aufschreiben, sodass ihr die euch auch mitschreiben könnt, wenn ihr das nach diesem Seminar fortführen wollt oder auch vielleicht in den Yogastunden noch mal wiederholen wollt, da ist ja auch immer wieder Entspannung da oder auch in der Meditation.

Niederschrift eines Mitschnittes eines Yoga und Meditation Seminar bei Yoga Vidya mit Sukadev Bretz zum Thema „Erfolg in Leben und Selbstverwirklichung“

Liegender Spagat – Fortgeschrittene Yoga Vorwärtsbeuge

 

Öffne deine Hüftgelenke, entwickle Flexibilität in den Beinen! Marcia vom Yoga Vidya Zenter Waghäusel  macht mit spielerischer Leichtigkeit verschiedene Variationen des liegenden Spagats vor. Mehr zu dieser Übung findest du hier… Mehr Infos und Videos findest du hier…

YouTube – Liegender Spagat – Fortgeschrittene Yoga Vorwärtsbeuge

Erfolg im Leben und Selbstverwirklichung fällt nicht einfach vom Himmel, sondern du musst danach streben, in allem, was du tust, und die Wiedrigkeiten überwinden.

Teil 2

Ziele finden

Ziel muss ja nicht notwendigerweise – darüber hatten wir gestern Abend auch gesprochen – egoorientiert sein, wo man sagt, „Ich will das.“, sondern wir können das Gefühl haben, „Das ist meine Mission, das ist meine Aufgabe, das ist meine Verantwortung und das merke ich irgendwie, das soll ich tun.“ Und oft ist gerade dann, wenn man diese Sache hat, dort denkt man, „Wenn ich spüre, es ist meine Aufgabe, dann müsste das auch irgendwie gehen und alle Leute müssten mir auch dabei beistehen. Wenn ich schon so hehre Ziele habe, dann hat das Schicksal gefälligst dafür zu sorgen, dass dann auch so alles funktioniert.“ Auch so ist das Leben nicht unbedingt. Wir sollen ja lernen in der Verfolgung dieser Ziele. Und daher, immer wieder schauen, „Sind das die richtigen Mittel, die ich dort anwende?“ Und Fehlschläge akzeptieren und aus und mit Fehlern lernen, nur so wachsen wir. Ich kann mich erinnern, bei meinem zweiten Ashrambesuch – das ist schon 25 Jahre her – dort war so auf dem Schreibtisch der Büroleiterin – würde man glaube ich hier in Deutschland sagen – ein großes Schild und da stand: Wer wenig macht, macht wenig Fehler. Wer viel macht, macht viele Fehler. Wer gar nichts macht, macht den allergrößten Fehler. Ich habe es jetzt ein bisschen abgewandelt. Eigentlich stand auf ihrem Schreibtisch: Wer viel macht, macht viele Fehler. Wer wenig macht, macht wenig Fehler. Daher, mache nichts, tue nichts und sei nichts. Das war natürlich ironisch gemeint. Also, ich mag das in dem anderen Dreischritt: Wer wenig macht, macht wenig Fehler. Wer viel macht, macht viele Fehler. Und wer nichts macht, macht den größten Fehler. Also Fehler kommen, und zwar nicht nur wir machen die Fehler, sondern andere auch. Und aus beidem können wir lernen. Und nicht nur machen wir Fehler, wir können auch alles richtig machen und trotzdem gibt es Fehlschläge. Ich habe euch das Beispiel des Bauern gebracht, der alles gut angepflanzt hat und dann gibt es plötzlich eine Dürre. Oder es gibt plötzlich irgendein neues Insekt, das plötzlich irgendwie aktiv wird. Oder eine neue Krankheit, die übertragen wird und dann ganze Landstriche leer fegen kann von Ernten. Also, Fehlschläge kommen und dann muss man die Anstrengung verdoppeln, vielleicht sich noch mal der Ziele bewusst werden, vielleicht noch mal schauen, „Welche neuen Mittel gibt es dort?“ und eben für all das immer einen offenen Geist behalten.

Niederschrift eines Mitschnittes eines Yoga und Meditation Seminar bei Yoga Vidya mit Sukadev Bretz zum Thema „Erfolg in Leben und Selbstverwirklichung“

Sehr effektiv mit einer Tiefenentspannungs-Suggestion einzuschlafen und aufzuwachen.

In amerikanischen Firmen wird ja sehr viel länger gearbeitet als in Deutschland. Der Durchschnittsarbeitnehmer arbeitet dort 50 bis 60 Stunden die Woche und hat zwei Wochen Urlaub im Jahr und damit das alles gut durchgestanden werden kann, dort greifen die dann auf solche Techniken zurück. Da kann man auch überlegen, ist es dann noch sinnvoll oder ist es ein Missbrauch von diesen alten Techniken, die eigentlich den Geist so erfrischen sollten, dass man dann in der Meditation sehr wach sein kann. Wir hier können es in jedem Fall auch nutzen, sei es in der Mittagspause und es geht auch im Sitzen, auch auf einem Stuhl und es geht auch im Auto z.B. Nicht während dem Fahren natürlich, aber z.B., wenn ihr nach Hause fahrt und habt vielleicht Kinder, die dann auf euch warten und die wollen auch nicht Mama oder Papa irgendwie geschafft vom Arbeitstag erleben, sondern die wollen auch ganz gerne dort die Zeit dann mit Mami oder Papi verbringen, die dort Freude und Inspiration ausstrahlen. Und auch, wenn man dann vielleicht zehn Minuten später ankommt, kann es helfen, auf dem Weg zwischendurch zehn Minuten anhalten und den Rücksitz ein bisschen nach hinten legen und dann zehn Minuten Tiefenentspannung. Evtl. einen Wecker stellen. Die Uhren haben ja oft Wecker oder die meisten von euch haben ja inzwischen Handys, fast alle Handys haben eine Countdown-Funktion. Wer sie noch nicht kennt, die kann man auf zehn Minuten einstellen und dann gibt es, je nachdem, wie ihr den Sound einstellt, einen weniger schönen oder auch einen schöneren Klang, mit dem ihr dann geweckt werdet. Früher, die LKW-Fahrer, die das ja auch kannten, die haben den so genannten LKW-Wecker. Die haben irgendwie den Kopf auf das Armaturenbrett gelegt und die Arme nach unten hängen lassen. Nach zehn Minuten tut es dann weh in den Schultern und dann wacht man von selbst auf. Das habe ich mal von zwei LKW-Fahrern, unabhängig voneinander, gehört, die sagen, das kennen sie. Und ob man da jetzt einschläft oder nicht einschläft, ist fast unerheblich. Wenn man aber mit einer Tiefenentspannungs-Suggestion einschläft, ist es sehr hilfreich und dann sind zehn Minuten effektiver als Aufladung, als wenn man eben einfach nur sich hinlegt und schläft. Und dann kommt eben das noch dazu, gerade diese Tiefenentspannungen sind sehr gut, um dort an sich selbst zu arbeiten und mit diesen Suggestionen zu arbeiten. Man kann das zu Anfang der Tiefenentspannung machen, man kann es zum Ende machen und man kann es auch am Anfang und am Ende machen. Und das kann sehr viel helfen, seine geistigen Kräfte zu stärken, Eigenschaften zu entwickeln, Zugang zur Intuition zu bekommen und natürlich auch einfach einen regenerierteren Tag zu haben. Zusätzlich zu diesen beiden Momenten – Beginn der Tiefenentspannung und Ende der Tiefenentspannung – gibt es noch zwei Momente des Tages, die besonders effektiv für Suggestionen sind. Welche nämlich? Vor dem Einschlafen und beim Aufwachen. Also, ihr seid damit anscheinend schon gut vertraut, aber es hilft, sich das öfters mal wieder zu vergegenwärtigen. Und man kann eine ganze Menge machen, wenn man einschläft. Nicht, was man jetzt theoretisch alles machen kann, sondern was man machen kann, um an seinem Unterbewusstsein zu arbeiten. Das erste, was ich dort empfehle, ist, seinem Unterbewusstsein so einen Suggestionsbefehl zu geben, „einschlafen“. Also, „Bitte liebes Unterbewusstsein, lass mich in drei Minuten einschlafen.“ Und das kann man dort ein paar Mal sagen. Also vorausschauend, manches von dem, was ich sage, wird für alle funktionieren, manches wird nicht für alle funktionieren, etwas wird jeder von euch finden, was funktioniert. Also, man kann die Suggestion machen, „Bitte liebes Unterbewusstsein, lass mich in drei Minuten einschlafen.“ oder auch in fünf Minuten. Also, praktisch die Suggestionen beim Einschlafen. Ich formuliere sie jetzt nicht ganz, denn für jeden ist das irgendwie anders. Früher gab es auch mehr Menschen, die haben das noch als Befehl gehabt. Wenn man frühere Bücher liest über, was man heute als mentales Training bezeichnet, die sagen, „Liebes Unterbewusstsein, ich befehle dir, mich in fünf Minuten einschlafen zu lassen.“ Ich glaube, heutzutage gilt das als veraltet und höchstens noch für Menschen in der Armee, die werden sich das noch machen. Aber ich glaube, selbst in der Armee sind solche Befehle nicht mehr ganz so üblich. Also mit, „Bitte liebes Unterbewusstsein…“ fahren, glaube ich, heute die meisten Menschen besser.

Niederschrift eines Mitschnittes eines Yoga und Meditation Seminar bei Yoga Vidya mit Sukadev Bretz zum Thema „Erfolg in Leben und Selbstverwirklichung“