Gelassenheit durch spirituelle Lebenseinstellung – die 7 Konzepte spiritueller Lebensphilosophie

Eine spirituelle Lebenseinstellung ist auch eine gute Grundlage für Gelassenheit im Alltag. In diesem Podcast spricht Sukadev über die 7 Worte spiritueller Philosophie.

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9. Teil der Podcastreihe „Der Königsweg zur Gelassenheit“. Sukadev zeigt dir, wie diese 7 spirituelle Konzepte dir auch im Alltag zur Gelassenheit verhelfen können. Die 7 Worte bzw. Prinzipien spiritueller Philosophie und Lebenseinstellung sind: (1) Brahman – es gibt eine höhere Wirklichkeit  (2) Maya – die Welt wie wir sie erleben ist eine Täuschung  (3) Dukha – Leiden: Äußere Dinge können einen nicht glücklich machen  (4) Moksha – es gibt den Zustand der Befreiung, Erleuchtung – das Göttliche ist erfahrbar und Gipfel und Erfüllung allen menschlichen Strebens  (5) Sadhana – spirituelle Praxis hilft einem zur Erleuchtung zu kommen  (6) Karma – das Leben ist eine Schule, Schicksal ist eine Chance – durch die Ereignisse des Lebens lernen wir das was wir brauchen um zur Erleuchtung zu gelangen  (7) Kripa – Gnade: Wann und wie wir zur Erleuchtung bzw. zur Erfahrung des Göttlichen kommen, hängt nicht nur an uns, sondern auch von der Gnade Gottes ab.

Sadhana Chatushtaya – 4 spirituelle Eigenschaften für Gelassenheit

Um Gelassenheit im Alltag zu entwickeln, kannst du dich auch an Sadhana Chatushtaya orientieren, die 4 Eigenschaften eines Schülers, wie sie der große Vedanta Meister Sankara um 800 n.Chr. formuliert hat, und wie sie auch schon in älteren Schriften beschrieben sind.

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Diese Eigenschaften sind nicht nur auf dem Weg des Jnana Yoga hilfreich – sie sind auch geeignet für jeden, der ein gelasseneres Leben führen will. 8. Teil der Podcastreihe „Der Königsweg zur Gelassenheit“ mit Sukadev Bretz

Shatsampat – die 6 Schritte zur Gelassenheit

Shatsampat sind die 6 Schritte zur Gelassenheit, die 6 edlen Tugenden der Gleichmut. Sukadev spricht in diesem Podcast darüber, wie diese Schritte im Alltag umsetzbar sind. Teil 7 der Podcast Reihe „Der Königsweg zur Gelassenheit“

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Die sechs Tugenden sind: (1) Sama, die Übung der geistigen Ruhe; (2) Dama, Sinnesbeherrschung;  (3) Uparati, das Meiden von nichtbeherrschbaren Situationen; (4) Titiksha, etwas aushalten können; (5) Shraddha, Vertrauen und Glaube; (6) Samadhana, die tief verwurzelte Gelassenheit. Sukadev zeigt anhand von drei Beispielen, wie du diese 6 Schritte nutzen kannst: Schokoladenkuchen, Auseinandersetzung mit einem Kollegen, Streit mit dem Partner wegen des Raustragens des Mülls.

Yoga und Gelassenheit

Sukadev spricht in diesem Podcast über Yoga und Gelassenheit. Er spricht darüber, wie wichtig Gelassenheit für Yoga ist. Teil 6 der Podcastreihe „Der Königsweg zur Gelassenheit“

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Das Wort Yoga heißt Harmonie, Verbindung, Einheit. Durch die Übung der Gelassenheit kommst du zu mehr innerer und äußerer Harmonie. Du kannst dich verbinden mit deinen Mitmenschen, mit der Natur. Schließlich erfährst du Einheit, die Einheit mit dem Göttlichen, die Erleuchtung. Sukadev ermutigt dich in diesem Podcast, dir bewusst zu werden: Warum willst du Gelassenheit entwickeln? Yoga hat viele Übungen, um Gelassenheit zu üben.

Upeksha – Gelassenheit im Buddhismus

Sukadev spricht über Upeksha bzw. Upekka, die Gelassenheit im Buddhismus. Teil 5 der Podcastreihe „Der Königsweg zur Gelassenheit.

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Im Buddhismus ist Upeksha die vierte der 4 Brahmvihara, der vier himmlischen Verweilzuständen, der vier Unermässlichen. Die vier sind Maitri (Liebe, Verbundenheit), Karuna (Mitgefühl, Empathie, Einfühlungsvermögen), Mudita (Mitfreude mit anderen) und Upeksha. Upeksha bedeutet Gelassenheit insbesondere alle Menschen als gleich zu betrachten.  Upeksha bedeutet, nichts als seinen Besitz anzusehen. Upeksha bedeutet gleichmäßige Liebe zu allen und allem zu haben. Gelassenheit kommt hier also aus Liebe und Mitgefühl heraus: Jeder Mensch liebenswert. Jeder Mensch ist wertvoll. Aus diesem Geist der Liebe und der Akzeptanz kannst du Gelassenheit üben. Die meisten Gründe, sich aufzuregen, kommen ja aus dem Umgang mit anderen Menschen. Andere verhalten sich nicht so, wie man es gerne hätte. Menschen tun nicht das, was man meint, was sie tun sollten. Um Gelassenheit im Umgang mit anderen zu entwickeln, ist Upeksha der vierte Schritt: (1) Entwickle Maitri, Liebe, Verbundenheit, das Gefühl Freund des anderen zu sein (2) Entwickle Karuna, Mitgefühl, Mitleid: Der andere empfindet vielleicht Leiden, ihm geht es nicht so gut (3) Entwickle Mudita, Mitfreude: Freue dich, dass der andere das bekommt, was er braucht (4) Dann folgt Upeksha: Entwickle gleichmäßige Liebe zu allen und allem. Sukadev zeigt anhand von 3 Beispielen, dass das ganz praktisch im Alltag sein kann: Nörgelnder Kollege, kritisierender Chef, unverschämter Kunde.

Gelassenheitsgebet

Sukadev spricht über das Gelassenheitsgebet. Teil 4 der Vortragsreihe/Podcastreihe: Der Königsweg zur Gelassenheit.

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Das Gelassenheitsgebet lautet: Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,   und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden. Dieses Gebet wird manchmal christlichen Mystikern aus dem Mittelalter, insbesondere dem Heiligen Franziskus zugeschrieben. Das Gebet ergibt sich auch aus den Lehren der Stoiker. Es wurde so ausformuliert von dem  Theologen Reinhold Niebuhr. Populär wurde es durch die Anonymen Alkoholiker, welche das Gelassenheitsgebet zu einem wichtigen Baustein machten, um vom Alkohol loszukommen. Was heißt das im Alltag? Wie kannst du das Gelassenheitsgebet nutzen? Denn das Gebet ist etwas sehr Praktisches im Alltag Darüber spricht Sukadev in diesem Podcast.

Christliche Gelassenheit – Meister Eckhart

Der Königsweg zur Gelassenheit, Teil 3 der Podcastreihe: Gelassenheit entwickeln laut Meister Eckhart. Gelassenheit als Mittel zur Gotteserfahrung. Gelassenheit durch Setzen von Wertvorstellungen.

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Meister Eckhart und die Entwicklung von Gelassenheit: Meister Eckhart hat vielleicht den Begriff Gelassenheit in die deutsche Sprache eingeführt. In jedem Fall hat er den Begriff Gelassenheit populär gemacht. Meister Eckhart war Dominikanermönch, lebte 1260-1328. Auch wenn er in seinen letzten Jahren wegen Häresie angeklagt wurde und vom Papst einige seiner Aussagen als Irrlehre bezeichnet wurden, hatte er großen Einfluss auf die spätmittelalterliche Mystik und Spiritualität, vor allem im deutschsprachigen Raum.  Gelassenheit war für Meister Eckhart ein ganz zentraler Begriff. Gelassenheit heißt für Meister Eckhart insbesondere das „Lassen“, das „Loslassen“: Werde dir bewusst: Gott ist wichtig. Das Materielle, das Ich, die eigenen Wünsche etc. sind nicht so wichtig. Indem du die Dinge des Lebens in die richtige Perspekte bringst, kannst du gelassen umgehen. Gelassenheit ist aber nicht Selbstzweck: Sie hilft der Gotteserfahrung. Die Prinzipien der Lehren von Meister Eckhart sind auch für Nicht-Gläubige, auch für Atheisten hilfreich: Mache dir bewusst, was dir wirklich wichtig ist. Dann kannst du bei den vielen Kleinigkeiten des Alltags gelassener sein. Dieser Podcast ist der dritte Teil der Podcast Reihe „Der Königsweg zur Gelassenheit“ mit Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya.

Stoische Gelassenheit – Der Königsweg zur Gelassenheit Teil 2

Gelassenheit entwickeln, wie geht das? Die alten Griechen und Römer haben sich auch damit beschäftigt. Insbesondere für die Stoiker war Gelassenheit von großer Bedeutung.

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Stoische Ruhe, stoische Gelassenheit sind bis heute sprichwörtlich. Begründet wurde die Stoa als Lebensphilosophie von Zenon von Kition um 300 v. Chr. Bekannteste Vertreter waren Cicero, Seneca und Mark Aurel (Marcus Aurelius, siehe Photo). Für die Stoa galten zwei Grundsätze:

  • Mach dein Glück nicht abhängig von dem, was du nicht beeinflussen kannst
  • Tue deine Pflicht unabhängig von deinem Mögen/Nichtmögen, deinen Wünschen und Abneigungen

Ein wichtiger Satz dafür, den Stoiker sich immer wieder sagen:

„Es ist unerheblich, es spielt keine Rolle“

Der Königsweg zur Gelassenheit, Teil 1: Gelassenheit in einer hektischen Welt

Inmitten einer hektischen Welt ist Gelassenheit wichtiger als je zuvor. Diese neue Podcast Reihe soll dir einen Königsweg zur Gelassenheit zeigen und dich auf diesem Weg begleiten. Diese Podcast Reihe ist eine Vorbereitung für Sukadevs Buch „Der Königsweg zur Gelassenheit“, welches im Herbst erscheinen soll. Hier ist der erste Teil dieser Reihe: Warum ist es gut, Gelassenheit entwickeln? Sukadev beschreibt die moderne hektische Welt mit ihren Vorteilen und Nachteilen. Er beschreibt die Gelassenheit ersten und zweiten Grades. Was das ist? Dazu höre diesen Podcast…

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Spagat zwischen Meditation und Alltag

Jeder Tag ist immer auch ein Spagat – ein Spagat zwischen Meditation und aktivem Leben. Auf der einen Seite gilt es täglich zu meditieren. Es gilt, immer wieder Momente der Ruhe und der Besinnlichkeit zu schaffen. Auf der anderen Seite ist es wichtig, aktiv zu sein. Wenn wir wollen, dass aus der Welt ein besserer Ort ist, müssen wir uns engagieren. Und auch andere Menschen sollen sehen, dass Meditieren nicht nur ruhiger und zufriedener macht, sondern hilft, wirklich viel zu bewirken. Was meinst du? Wie bewältigst du den Spagat zwischen meditativer PRaxis und aktivem Alltag?

Yoga Vidya Zeitungen

Yoga Vidya gibt mehrere Internetzeitungen heraus – alle kostenlos. Du findest die neuesten Inhalte von Yoga Vidya sehr übersichtlich dargestellt:

Hat Hari etwas mit Harald zu tun?

Hari und Harald, hat das etwas miteinander zu tun? In Indien ist Hari ein beliebter Vorname. Hari steht für Vishnu, für Krishna, und damit für Liebe und Freude. Im Deutschsprachigen ist Harald ein verbreiteter Vorname, auch abgekürzt Hari oder Harry. Besonders seit Harry Potter ist der Vorname Harry ziemlichbeliebt. Hat Hari etwas mit Harry bzw. Harald zu tun? Vermutlich nicht. Harald kommt höchstwahrscheinlich von den Worten Heer und Walt, und heißt: „der im Heer waltet“. Man könnte natürlich sagen, dass Harald im Heer Gottes waltet und hinter allem das Heer Gottes sieht.