Es ist eine gute Sache und bringt viel Erfolg, wirklich zu entscheiden, „Was will ich?“ und dann schauen, „Was sind meine Ziele?“ Ayurveda, Yoga und Meditation gibt Dir dafür die Energie.

Also, wenn ihr nicht sicher seid, ob ihr wirklich zwei Stunden habt, dann sagt ihr halt, „Mindestens fünf Minuten. Stehe ich fünf Minuten früher auf.“ Und das macht ihr dann aber auch. Egal, wie man sich fühlt oder nicht fühlt. Und die ein oder andere sonstige positive Gewohnheit. Wenn ich jetzt von „Wille“ spreche, ist es das. Es ist nicht, wenn Kinder sagen, „Ich will aber.“ und die kluge Mutter sagt tatsächlich, „Du kriegst es trotzdem nicht. Macht nichts.“ Das ist manchmal ein Problem in der heutigen Erziehung, vor allem bei Einzelkindern. Erstens wird das Kind ständig in den Mittelpunkt des Familienuniversums gestellt, vor allem, wenn es noch dazu eine Mutter ist, die Vollzeit Mutter und Hausfrau ist und die heutigen Mütter sind ja gut ausgebildet und geschult und die lesen alles, ihr ganzes Universum kreist sich dann um Kindologie. Kind ist erstens im Mittelpunkt des Universums und zweitens bemühen sich die Eltern, jeden Wunsch des Kindes zu erfüllen und irgendwann kommt das Kind aus dieser beschützten Umgebung heraus und lernt, „Nicht alles geht nach meinen Wünschen.“ Und dann kriegt das Kind richtige Schocks. Und das ist der Vorteil, wenn Kinder keine Einzelkinder sind, schon aus Selbstschutz kann die Mutter den Kindern nicht jeden Wunsch erfüllen, vermutlich auch nicht beim Einzelkind. Und noch weniger, wenn die Mutter noch verschiedenes anderes zu tun hat. Und das ist durchaus was Gutes, dass Kinder etwas lernen, was jetzt in der modernen Psychologie als Frustrationstoleranz bezeichnet wird. Das klingt jetzt moderner. Es gab ja mal eine Phase, da war der Ausdruck „Willenskraft“ überhaupt verpönt, in manchen Kreisen von „Psychologie heute“, aber es kommt dann unter anderem Namen wieder rein. Ich will jetzt nicht zu sehr darauf eingehen. Irgendwann wurde gedacht, glücklich ist man, wenn man seine Wünsche erfüllt. Man muss nur herauskriegen, „Was wünsche ich alles?“ und dann wird alles o.k. Aber Wünsche und Wille ist etwas anderes. Und Prioritäten setzen und sich Ziele setzen und den Zielen nachgehen, egal, wenn das eine oder andere dort dagegen steht. Das ist jetzt ganz modernes psychologisches, verhaltenstherapeutisches und kognitives psychotherapeutisches Wissen und damit ist man wieder bei dem, was Yogis schon genannt hatten. Was man bei Swami Sivananda findet, manchmal klingt es ein bisschen altmodisch heutzutage, es wurde ja übersetzt Anfang der 50er Jahre und inzwischen sind dort zwei Generationen von Psychotherapien, von Psychologien, dort drüber gegangen. Heute würde man es vermutlich etwas anders übersetzen, aber die Weisheit ist weiter da. Also, es ist eine gute Sache, wirklich zu entscheiden, „Was will ich?“ und dann schauen, „Was sind meine Ziele?“ und da eben dieses, zu was wir uns entschieden haben, das ist manchmal entgegengesetzt den Wünschen. Ich hatte gesagt, wer gewinnt. Zum einen gewinnt die Viveka-Shakti oder die Willenskraft, in diesem Sinne, wenn sie stärker ist, wenn sie entwickelt worden ist. Und dort gilt es also öfters mal, sie zu entwickeln, anzuwenden und bewusst zu sagen, „Ich mache das jetzt nicht, einfach deshalb, weil ich es mag.“ Es gibt ja ungesunde Gewohnheiten, oft ist es gut, es erstmal an denen zu trainieren, aber es gibt auch gesunde Dinge, wo man auch mal sagt, „Ich mache das heute mal nicht, einfach um zu zeigen, wer ist Herr im Haus oder wer ist Frau im Haus.“ Frau ist ja Ausdruck für eine Adelige. Früher war Weib der Ausdruck für Frau und Frauen waren nur die Adeligen. Von daher, dieser Ausdruck „Frau“, drückt das Gleiche aus wie „Herr“. Herr und Frau – Mann und Weib war es früher. Also, „Ich bin Frau im Haus.“ Ein zweites ist aber auch, man muss nicht immer den Konfrontationskurs gehen. Eine zweite Sache ist auch, „Mit was identifiziere ich mich? Identifiziere ich mich mit den Wünschen oder identifiziere ich mich mit meiner Willenskraft?“ Das könnt ihr auch sehen, wie sprecht ihr zu euch. Sagt man z.B. – da sagt man vielleicht den Ausdruck „Wille“ anders – „Ich will ein Eis, aber ich sollte nicht.“ Also, womit identifiziert man sich? Mit dem Wunsch nach Eis und das „sollte“ ist dann oft etwas Schwieriges. Stattdessen kann man sagen, „Da ist ein Wunsch nach Eis da, ich will es aber nicht.“ Versteht ihr den Unterschied? Und der Mensch ist durchaus stark beeinflusst von der Art und Weise, wie er zu sich spricht. Also, das nächste Mal, merkt ihr euch, wie ihr zu euch sprecht und formuliert es auch um. So ein paar der Dinge, die ich euch heute Morgen erzählen werde, beruhen durchaus auf solchen Umformulierungen. Also, das nächste Mal schaut, womit bringt ihr den Begriff „ich“ zusammen. Natürlich, auch das nächste ist, wenn da irgendein Wunsch da ist, dann brauche ich nicht zu sehr zu argumentieren. Also angenommen, ihr habt euch entschieden, heute kein Eis zu essen und jetzt kommt der Wunsch nach Eisessen. Viele Menschen machen dann den Fehler, sie wägen dann wieder von neuem ab und stellen ihre Entscheidung in Frage. „Einmal kann doch nicht so schlimm sein. Außerdem ist Eis die kalorienärmste Form, Zucker zu sich zu nehmen. Und außerdem ist es warm, ich habe einen schönen Tag, das eine Mal kann doch nicht so schlimm sein.Also, man kann sich viele Begründungen einfallen lassen, aber hier macht man schon etwas Falsches. Wenn man einen Entschluss getroffen hat, dann wird nicht mehr argumentiert. Natürlich ist es erstmal gut, zu begründen, aber wenn es begründet worden ist, braucht man nicht von neuem zu begründen. Das gilt auch als moderne Form der Kindererziehung. Schon erstmal die Entscheidung begründen, aber dann anschließend nicht wieder von vorne argumentieren. Wenn es einmal entschieden worden ist, dann bleibt das dabei. Und so kann man auch umgehen. Und dann, das nächste kennt ihr auch aus der Kindererziehung. Wenn ein Kind jetzt unbedingt wieder ein Eis haben will, aber ihr wisst, zu viel Zucker ist nicht gut und der Zuckerkonsum war schon ausreichend, dann, was macht man dann? Ablenken, mit was anderem beschäftigen. Also, wenn der Geist an Eis denkt, beschäftigen mit irgendetwas anderem. Überlegt, „Woran kann ich jetzt denken?“ Das kann die Rose sein, die dort wunderschön blüht, es kann sein, einfach ein bisschen schneller gehen, ein bisschen sich auf das Gehen konzentrieren. Es kann sein, sich auf etwas zu freuen, ein Gebet zu was ganz anderem sprechen. Also nicht sprechen, „Bitte lieber Gott, hilf mir, die Eisgier zu überwinden.“, da ist euer Geist wieder mit Eis beschäftigt. Das ist dann nicht ablenken. Sondern stattdessen über irgendwas ganz anderes nachdenken. Und allgemein gilt es, die Willenskraft aufzuladen, mit der einen oder anderen Affirmation und die Affirmation, die ich dort euch genannt hatte, findet ihr in ähnlicher Form in dem Buch „Erfolg im Leben und Selbstverwirklichung“. Fortsetzung folgt in einer Woche.

Niederschrift eines Mitschnittes eines Yoga und Meditation Seminar bei Yoga Vidya mit Sukadev Bretz zum Thema „Erfolg in Leben und Selbstverwirklichung“

Dieser Blog Eintrag ist natürlich nur als Inspiration gedacht. Um Yoga und insbesondere Raja Yoga richtig zu lernen, ist der Besuch in einer Yogaschule oder in einem Yoga Zentrum am besten geeignet.
Gerade die Yoga Vidya Zentren bieten viel Kurse in Yoga, Meditation, Ayurveda an, sowohl vom standpunkt der Gesundheit aus gesehen als auch für Persönlichkeit und Spiritualität.

Wille und Mut sind dynamische Seelenkräfte. Wenn sie durch Yoga und Meditation rein und unverrückbar geworden sind, können sie Wunder bewirken.

Erfolg im Leben und Selbstverwirklichung Teil 5
Entwicklung von Mut und Willenskraft
Ich will heute Morgen etwas sprechen, ein paar Worte noch über „Wille“, dann will ich etwas sprechen über „Misserfolge“ und dann noch etwas sprechen über „Mut“ bzw. „Überwindung von Angst und Schüchternheit.“ Wenn ihr vorher noch eine Frage habt, kann ich auch noch darauf eingehen.
Wenn wir im Raja Yoga von Willenskraft sprechen, da gibt es eigentlich zwei verschiedene Dinge. Es gibt Vasanas und es gibt Iccha. Wobei, wer sich etwas mehr mit Sanskrit auskennt, auch Iccha hat verschiedene Bedeutungen. Aber in diesem Kontext sind Vasanas so Wünsche, die zum Teil aus Gewohnheiten heraus kommen, aus Emotionen, aus Trieben usw., die einfach im Menschen so entstehen. Die natürlich auch ihren Sinn haben. Es ist durchaus sinnvoll, dass man bestimmte Dinge mag und andere nicht mag. Es ist irgendwo so eine Art Spürintelligenz, die der Mensch auch hat. Es ist etwas Gutes, dass wir z.B. in der Natur süße Kräuter mögen und die extrem bitteren nicht. Die süßen haben typischerweise ein paar mehr Kohlenhydrate und der Mensch braucht so was. Und so ist es gut, dass der Mensch diese Wünsche so entwickelt hat. Diese Vasanas würde man dann als Wünsche bezeichnen. Iccha-Shakti dagegen ist die Kraft hinter der Unterscheidungskraft, weshalb sie auch als Buddhi-Shakti oder Viveka-Shakti bezeichnet wird. Es ist die Kraft, mit der wir das, für was wir uns entschieden haben, auch umsetzen. Also angenommen, ihr habt euch entschieden, morgens um 05:45 Uhr aufzustehen, um euren Tag zu beginnen mit Meditation und Asanas, Pranayama. Vielleicht eine Dreiviertelstunde lang, sodass ihr um 06:30 Uhr dann vielleicht eurem Kind was zu Essen machen könnt, dass es dann anschließend zur Schule gehen kann. Ihr nehmt euch vor, „Ich stehe halt eine Dreiviertelstunde früher auf als sonst.“ und das ist also jetzt euer Entschluss. Und dann wacht euer innerer Wecker auf – ihr erinnert euch, ihr habt ihn gestellt auf 05:30 Uhr – und dann kommt jetzt ein Wunsch und der Wunsch ist? Weiterschlafen, Wecker – der wird in fünf Minuten sowieso klingeln – noch mal umstellen auf in einer Dreiviertelstunde. Das ist jetzt der Wunsch. Der Wille ist aber, aufstehen. Wer gewinnt jetzt? Jetzt hängt es davon ab, wer stärker ist, ganz einfach. Also, ist die Buddhi-Shakti oder Viveka-Shakti stärker oder ist es dieser Wunsch, der letztlich aus der Gewohnheit und der Bequemlichkeit heraus kommt. Und allgemein ist es gut, die Dinge, zu denen man sich entschlossen hat, so zu halten, dass man in der Mehrheit der Fälle auch tatsächlich gewinnt, denn wenn er regelmäßig verliert wird er schwächer. Und viele Menschen machen so dieses Alles-Oder-Nichts-Prinzip. Sie kommen dann vielleicht von einem Seminar und sagen, „Ab morgen werde ich jeden Tag zwei Stunden lang Asanas, Pranayama und Meditation üben. Ich werde nur noch gesundes Essen, Vollwertessen aus ökologischem Anbau, essen und ich werde mich nie mehr ärgern.“ Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten. Die eine Möglichkeit ist, ihr seid in einer Woche ein Heiliger und es klappt alles und ihr habt euch noch nie geärgert. Es kann auch sein, dass ihr es eine Woche durchhaltet und danach nicht mehr. Wahrscheinlicher ist es, dass es schon in einer Woche Schwierigkeiten gibt, mindestens mit dem Ärgern, spätestens nach einem Monat mit dem anderen, wenn das für euch alles neu ist und ihr es nicht gewohnt seid, Dinge zu tun, zu denen ihr euch entschlossen habt. Also ist es klüger, man macht sich einfachere Vorsätze. Fortsetzung folgt in einer Woche.

Niederschrift eines Mitschnittes eines Yoga und Meditation Seminar bei Yoga Vidya mit Sukadev Bretz zum Thema „Erfolg in Leben und Selbstverwirklichung“

Dieser Blog Eintrag ist natürlich nur als Inspiration gedacht. Um Yoga und insbesondere Raja Yoga richtig zu lernen, ist der Besuch in einer Yogaschule oder in einem Yoga Zentrum am besten geeignet.
Gerade die Yoga Vidya Zentren bieten viel Kurse in Yoga, Meditation, Ayurveda an, sowohl vom standpunkt der Gesundheit aus gesehen als auch für Persönlichkeit und Spiritualität.

Raja-Yoga, der königliche Weg, bereitet durch Yoga und Meditation und Hingabe den Erfolg und die Verwirklichung im Leben vor

Oder in unserer eigenen Zeit – also nicht ganz unsere eigene Zeit, irgendwo Ende des 19. Jahrhunderts – gab es in Montreal so einen namens Andre und da heißt es, der Mensch, der nichts konnte als Beten. Und das ist auch so eine Geschichte von jemandem, auch mit zwei linken Händen, der irgendwo ein armer Arbeitersohn war und der wollte nur beten und hat immer wieder um Aufnahme im Kloster gebeten. Aber erstens war er kränklich, zweitens hat er keine Bildung gehabt, drittens war er schwächlich und so war er zu nichts zu gebrauchen, aber irgendwann hat dann jemand den Bischof gefragt und der hat gesagt, „Gut, wenigstens Beten kann er und wenn in einem Kloster jemand ist, der Beten kann, ist doch immerhin etwas.“ Und der hatte dann irgendwann die Inspiration oder man kann sagen, eine Vision, dass er eine Kirche bauen würde. Und der hat dann tatsächlich in Montreal die größte Kirche gegründet, Oratoire Saint-Joseph du Mont-Royal. Ich glaube, das ist die größte katholische Kirche in Kanada. Und er hat dann eben auch Wunderheilungen bewirkt und mindestens selig gesprochen ist er, es könnte sein, dass er inzwischen auch heilig gesprochen worden ist. Also auch jemand, der jetzt allein durch Hingabe zu Gott gekommen ist. Trotzdem, auf dem Raja-Yoga-Gebiet gilt es auch, die Konzentration und die Willenskraft, die wir entwickeln, im Alltag und für Erfolg im Leben, die hilft uns auch auf dem spirituellen Weg. Und das ist eben der Raja-Yoga-Ansatz, wo man eben sagt, wenn wir eine Arbeit haben, die uns sehr herausfordert, umso besser, so stärken wir Willenskraft, Konzentration, Durchsetzungsvermögen und das brauchen wir auch in der Meditation. Wenn eine Arbeit ist, wo an unsere Geduld sehr hohe Ansprüche erhoben werden, weil ständig sich jemand über irgendwas beschwert, umso besser, wir lernen Geduld und Gleichmut und das sind die Tugenden, die wir auch wiederum brauchen für die Meditation. Wenn es auch etwas ist im Alltag, wo wir uns durchsetzen müssen und wir sind eigentlich lieber so jemand, der freundlich und zuvorkommend ist, aber werden ständig ausgenutzt und jetzt müssen wir uns durchsetzen. Das ist auch etwas, was eine spirituelle Eigenschaft ist. Aber nicht durchsetzen mit der Holzhammermethode, jeden niederbrüllen und schimpfen, sondern man kann lernen, sich durchzusetzen mit geschicktem Mittel. Vor allem, wo man ja heutzutage so mit Schimpfen nicht mehr so weit kommt. Es soll immer noch Arbeitsplätze geben, wo es Chefs gibt, die andere anbrüllen, aber ich glaube, es dürfte weniger werden. Ich kann ja fragen, wer hat einen Chef, der regelmäßig – also alle zwei Tage – irgendjemanden aus dem Team anbrüllt? Das war früher durchaus üblich. Das sind positive Entwicklungen, die es dort gibt. Natürlich gibt es auch Chefs, die auch mal die Fassung verlieren, das sei auch ihnen mal zugestanden. Aber wenn das nur alle paar Monate passiert und ein Ausrutscher ist, dann wird es nicht so tragisch sein. Aber ihr wisst selbst, das erhöht nicht eure Meinung von diesem Chef. Und deshalb, sich durchsetzen, da ist selten Schimpfen geeignet.

Niederschrift eines Mitschnittes eines Yoga und Meditation Seminar bei Yoga Vidya mit Sukadev Bretz zum Thema „Erfolg in Leben und Selbstverwirklichung“

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Wenn du mit Hilfe von Yoga Konzentration und Willenskraft und Opferbereitschaft einsetzt, wirst du schnellen spirituellen Fortschritt machen.

Eine schöne inspirierende Geschichte ist im Vortrag enthalten!

Dann kommen wir gleich zum nächsten Punkt. Das ist, die richtigen Mittel erlernen und anwenden. Also, richtige Mittel erlernen und anwenden. Letztlich, wenn es um Erfolg geht, brauchen wir ein Ziel. Wenn wir kein Ziel haben, wie wollen wir erkennen, ob wir Erfolg haben? Erfolg haben, ob wir ein Ziel erreichen oder nicht oder wie weit wir ein Ziel erreichen. Und wenn es einem um Erfolg geht, eines der Dinge ist wirklich, ein Ziel haben. Und eben ein Ziel könnte im Beruf sein. Ein Ziel kann natürlich auch sein, „Ich will Mut entwickeln.“ Ein Ziel kann auch sein, „Ich will zwei Stunden lang in der Meditation bewegungslos sitzen können. Ich will höhere Stufen des Bewusstseins erfahren.“ Also, es gibt abstrakte, es gibt konkrete, es gibt mehr äußerlich orientierte und es gibt mehr innerliche. Und das eine hilft auch den anderen. Swami Vivekananda hat mal gesagt, dass jemand, der in irgendetwas in seinem Leben sehr gut, geschickt ist, der ist auch gut und geschickt auf dem spirituellen Weg. Denn wenn er die Konzentration und die Willenskraft und die Opferbereitschaft, die er für die äußere Sache dort einsetzt, eben nach innen einsetzt, dann wird er schnelle Fortschritte machen. Es gibt natürlich auch Menschen, die auf dem spirituellen Weg sehr weit fortgeschritten sind, auch ohne, dass sie äußerlich viel erreicht haben, das will ich auch sagen. Es gibt da so eine Geschichte von einem Bruder Laurenzius. Das will ich vielleicht als relativierende Geschichte noch einfügen. Bruder Laurenzius, das ist so eine Geschichte aus dem Mittelalter, der wollte unbedingt in ein Kloster gehen. Aber er hatte gar keine Bildung gehabt und er hatte auch keine reichen Eltern, die ihm irgendwas bezahlt haben. Außerdem war er nicht übermäßig intelligent und zwei linke Hände hat er noch dazu gehabt. Und so wurde er regelmäßig abgelehnt. Aber irgendwann hat der Abt des Klosters gesagt, „Wo du ständig hierher kommen willst, kannst du kommen.“ und er wurde dann in die Küche eingesetzt, da sollte er Geschirr spülen. Damals gab es Metallgeschirr. Mit Porzellangeschirr wäre er vermutlich nicht so geeignet gewesen. Und er hat dann eben Geschirr gespült, er wurde von den Chorgesängen entbunden, weil er so grässlich gesungen hat, dass es den anderen auf den Geist gegangen ist und wenn er nicht gesungen hat, dann ist er eingenickt und hat dann geschnarcht, was die anderen auch gestört hat. Aber er ist ja ins Kloster gegangen, weil er Gott dienen wollte. Und so hat er sich vorgestellt, jeden Teller, den er wäscht, wäscht er für Gott. Und alles, was er tut, macht er für Gott. Und auch alle seine linken Hände, macht er für Gott. Und selbst wenn der Teller herunterfällt, er hat ihn wieder aufgehoben, wieder von neuem saubergemacht, für Gott. Und irgendwann ist es dem Abt aufgefallen, dass immer mehr Menschen in die Küche nach dem Essen gegangen sind. Früher war das immer eine Schwierigkeit, jemanden zu finden, der dann Geschirr gewaschen hat – sie waren eigentlich ganz froh dann, dass dieser eine dorthin gegangen ist, der diese unbeliebte Tätigkeit übernommen hat – und jetzt waren die alle da. Und er hat dann auch noch dazu bemerkt, dass immer,
wenn die Geschirr gespült hatten, dass die nachher so fröhlich herausgegangen sind, viel fröhlicher als aus den normalen Chorgebeten heraus. Und dann ist er dort auch rein und hat dann gesehen, dieser eine Mönche, der hat mit so viel Hingabe diese Teller gespült und da war ein solches Strahlen in seinem Gesicht, dass er sich mit ihm unterhalten hat und er hatte dann Visionen von Jesus gehabt und Lichterfahrungen, Verbundenheitserfahrungen und ihn hatte diese Sache vollständig transformiert. Der hat das dann eben auch aufgeschrieben und so wissen wir heute davon. Also, es soll eine wahre Begebenheit sein. Wir wissen es nur bis zu dem Moment, also, der Abt hat das irgendwann geschrieben und so wissen wir es. Wie es dann nachher war, weiß ich dann auch nicht. Aber so ist er zum Heiligen geworden.

Niederschrift eines Mitschnittes eines Yoga und Meditation Seminar bei Yoga Vidya mit Sukadev Bretz zum Thema „Erfolg in Leben und Selbstverwirklichung“

Dieser Blog Eintrag ist natürlich nur als Inspiration gedacht. Um Yoga und insbesondere Raja Yoga richtig zu lernen, ist der Besuch in einer Yogaschule oder in einem Yoga Zentrum am besten geeignet.
Gerade die Yoga Vidya Zentren bieten viel Kurse in Yoga, Meditation, Ayurveda an, sowohl vom standpunkt der Gesundheit aus gesehen als auch für Persönlichkeit und Spiritualität.

Eine vorwärtsdrängende Natur ist notwendig, um Erfolg im Leben und Selbstverwirklichung zu erlangen

Angenommen, ihr wisst, was ein Ziel ist, dann kann es auch helfen, dass man sich vorstellt, dass man das Ziel erreicht hat und dass man dann sein Unterbewusstsein darum bittet, „Bitte zeige mir den Weg, wie ich dorthin komme.“ Und das hilft zum einen natürlich, zu dem Punkt zwei, über den wir gestern gesprochen haben, davon überzeugt sein. Und hier ist vielleicht auch wichtig, von eins zu zwei kommt auch eine Entscheidung. Entscheidung heißt, „Dieses Ziel will ich jetzt auch verfolgen und diesem Ziel werde ich nachgehen.“ Und das bedingt natürlich auch die Nummer drei, Opfer zu bringen. Das ist wie eine Scheidung, man scheidet sich von einigem und kommt dort zu etwas anderem. Also angenommen, man entscheidet sich, jemanden zu heiraten, ist klar, auf anderes verzichtet man dann. Und für den ein oder anderen mag das ein Opfer sein, für andere gar keins, es ist das Natürlichste von der Welt. Oder angenommen, man entscheidet sich, „Ja, ich will jetzt daran gehen, dass ich die Beförderung in meinem Beruf bekomme.“ und dann heißt es auch, dafür muss man bestimmte Opfer bringen. Das heißt heutzutage meistens, irgendwelche Weiterbildungsmaßnahmen zu machen. Das heißt heute typischerweise, die sind nicht mehr in der Arbeitszeit, wie es früher war. Das heißt typischerweise, man muss lernen, weniger schüchtern aufzutreten und man muss die ein oder andere Überstunde auch machen und sicherstellen, dass die entscheidenden Leute auch davon etwas mitbekommen. Übung macht den Meister. Ich brauche nicht daran zu denken, dass wir erstmal unsere Denkgewohnheiten so sehr ändern müssen, sondern man fängt einfach an. Das heißt, man setzt sich ein Ziel und wenn das schwer fällt, dann setzt man sich eben ein kleineres Ziel. Aber dieses Ziel, das sagen wir, „Das mache ich jetzt auch. Und wenn ich mal die Entscheidung getroffen habe, dann stelle ich sie nicht mehr in Frage. Und dafür bin ich bereit, Opfer zu bringen.“ Also, den Schritt muss man dann schon gehen und da hilft es auch, sich das aufzuschreiben. Man kann sagen, „Ja, ich mache das jetzt.“ Und wenn man doch sagt, das Ziel, jetzt vollständig in alle Ewigkeit… Man kann ja auch sagen, „Ich werde dieses Ziel verfolgen, drei Monate lang und ich bin bereit, dafür die und die Opfer zu bringen und das und das zu tun.“ Und so wird letztlich der Geist auch stärker, es zu können. Und wem es schwer fällt, eben große Dinge so anzugehen, dem rate ich, geh lieber kleine Dinge so an. Und so entwickelt man die Fähigkeit. So ähnlich, in der Vorwärtsbeuge wird man flexibler, wenn man Vorwärtsbeuge macht. Und es ist jetzt nicht so, dass wir erst flexibel sein müssen, bevor wir die Vorwärtsbeuge machen, sondern wir entwickeln die Flexibilität, indem wir jeden Tag die Vorwärtsbeuge machen. Aber natürlich, angenommen, man ist sehr steif, dann würde man nicht als erstes den vollen Spagat üben. Man würde auch nicht als erstes beide Füße hinter dem Kopf verknoten, sondern als erstes wird man sanfte Vorwärtsbeuge so halten. Und so ähnlich auch, erstmal kleine Ziele setzen und die Gewohnheit entwickeln, einem Ziel dann auch nachzugehen und nicht gleich in Frage zu stellen. Also, zuerst muss man ein Ziel haben. Schon eins, wo man sich bewusst wird, „Ist es das, was ich wirklich will? Ist es realistisch? Ist es so, dass ich davon überzeugt sein kann, dass ich es erreichen kann? Bin ich bereit, die dafür nötigen Opfer zu bringen?“ Also, alle drei, muss man irgendwie zusammen erstmal sehen, denn wenn wir ein Ziel uns schaffen, dann bedingt das schon, „Ich meine, ich kann es auch erreichen und ich bin bereit, dafür Opfer zu bringen und ich habe auch in etwa einen Überblick, welche es braucht.“ Und dann ist es gut, sein Ziel festzusetzen und für viele hilft es auch, wenn man dann auch anderen das sagt. Dann erzeugt man sich wie so einen kleinen Gruppendruck. Das klappt nicht für alle, es gibt auch manche, die sind abergläubisch. Die glauben, wenn sie jemand anderem erzählen, dass sie das erreichen wollen, dann ist das Schicksal gegen sie. Wenn ihr diesen Aberglauben habt, dann behaltet es für euch. Für die ganz große Mehrheit der Menschen, geht es leichter, wenn sie es anderen erzählen. Was nicht heißt, dass es nötig ist, aber wenn man das jemandem erzählt, sei es einer Freundin oder dem Partner oder einem Bekannten oder eben seinem Tagebuch oder einem Stück Papier, das man irgendwo entweder offensichtlich hinlegt oder ganz geheim hält oder irgendwo in seinem persönlichen, aber unsichtbarem Internettagebuch irgendwo hat. Und manche schreiben es in ihren Blog hinein, dass die ganze Welt davon weiß

Niederschrift eines Mitschnittes eines Yoga und Meditation Seminar bei Yoga Vidya mit Sukadev Bretz zum Thema „Erfolg in Leben und Selbstverwirklichung“

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Der Yogi lebt durch ständige Meditation im tiefen Innen und kommt in unmittelbarer Berührung mit dem Unterbewußtsein

Es gibt so zwei Arten von Temperamenten und viele Zwischenformen. Dem einen fällt es leichter mit dem Gebet und dem anderen fällt es leichter mit Affirmationen und Mischformen gibt es auch. Und so habt ihr diese Zeit gut genutzt und man kann auch in der Zeit sogar eine Frage ans Unterbewusstsein stellen, man muss nur vorsichtig sein. Wer eine Neigung hat, Schwierigkeiten zu haben beim Einschlafen, dort empfehle ich, nicht zu viel Fragen ans Unterbewusstsein beim Einschlafen zu stellen, denn sonst kann es sein, dass ihr dann ins Grübeln fallt und dann doch nicht einschlaft. Aber wem es nicht schwer fällt, einzuschlafen, der kann dann durchaus eine Frage ans Unterbewusstsein stellen. Nicht umsonst heißt es ja, man soll noch mal drüber Schlafen. Und diese Volksweisheit ist inzwischen durch einige empirische Studien überprüft worden und zeigt tatsächlich, Menschen, wenn sie eine Entscheidung treffen, nachdem sie eine Nacht darüber geschlafen haben, treffen bessere Entscheidungen, als wenn sie das nicht tun. Selbst einfach nur, wenn man einschläft, das Unterbewusstsein arbeitet auch weiter, wenn man es nicht als Affirmation stellt, aber wir können das auch eben ganz bewusst vor dem Einschlafen machen oder beim Aufwachen. Und damit sind wir ja schon beim nächsten. Typischerweise wird man während der ganzen Geschichte irgendwann einnicken und dann am nächsten Morgen aufwachen. Wenn man aufgewacht ist, dann empfehle ich als erstes, tief durchzuatmen und dann eine einfache Affirmation zu machen. Und die einfachste ist, „Ich freue mich auf den heutigen Tag.“ Und wenn man sich dort eher scheinheilig vorkommt, kann man auch sagen, „Ich freue mich auf die Herausforderungen des heutigen Tages.“ oder „Ich danke für den heutigen Tag. Ich danke für die Herausforderungen, die heute auf mich warten. Ich danke für die vielen Wachstumsmöglichkeiten.“ Irgendwie, formuliert es positiv und ich meine, auf eine Weise, die euch nicht zu scheinheilig vorkommt. Dann aber der Vorschlag, macht dann nicht zu viel im Liegen beim Aufwachen, mindestens nicht, wenn ihr eine feste Zeit habt, wo ihr bei der Arbeit sein müsst, nicht dass ihr dann doch noch mal einnickt. Es sei denn, ihr habt dort wie so eine Art Doppelweckfunktion. Zum einen habt ihr euch schon mal selbst aufgeweckt mit dem 06:31 Uhr und ihr wisst, in fünf Minuten weckt euch euer normaler Wecker, dann könnt ihr jetzt fünf Minuten lang alle möglichen Affirmationen machen und Fragen stellen noch im Liegen, das kann durchaus sinnvoll sein. Und wer seinen inneren Wecker auch schon gut gestellt hat, kann ja auch sagen, „Ich freue mich auf den heutigen Tag und in fünf Minuten werde ich ganz wach und achtsam.“ und dann könnt ihr die anderen Dinge auch machen und habt natürlich vorsichtshalber eben euren Wecker, der euch dann notfalls aufweckt, so dass das Ganze ohne innere Angst gehen kann. Die Angst, nachher nicht zur Arbeit zu kommen, behindert das Arbeiten eures entspannten Unterbewusstseins.

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Yogameister sagen: Schüchternheit ist ein großes Hindernis auf dem Weg des Erfolgs, entwickle Mut und Disziplin

Auch hier kann ich sagen, aus meiner eigenen Erfahrung, auch das musste ich zweimal in meinem Leben machen, auf ein Frühstück verzichten. Ich bin einer, der isst gerne und Essdisziplin ist auch Teil meines Lebens. Die mich seit ein paar Jahren kennen, verstehen, was ich dort gerade sage. Und da war es durchaus etwas, mein Unterbewusstsein will essen. Wenn ich dann sage, „Ansonsten gibt es nichts zu Essen.“, da macht mein Unterbewusstsein mich lieber um 06:31 Uhr wach. Ich kann euch dort auch noch eine kleine Anekdote erzählen, Anekdoten helfen manchmal, dass man selbst motiviert ist. Als ich meine Yogalehrerausbildung gemacht hatte, das war so eine 4-Wochen-Intensivausbildung in Amerika, da gab es so was noch nicht in Deutschland und dort war ich verantwortlich zum Wecken. Und nach zwei Tagen ist mein Wecker kaputtgegangen. Und ich war erstens schüchtern, zweitens konnte ich nicht viel Englisch. Ich habe mal einen gefragt, ob er mir den Wecker leihen könnte. Ich musste nämlich dort den Weckdienst machen. Das war nicht so wie hier, wo jeder seinen eigenen Wecker hat oder Wecker an der Rezeption bekommen konnte, sondern man musste dort um 05:15 Uhr aufstehen, dass man um 05:30 Uhr dann klingeln konnte. Oder ich bin meistens noch ein bisschen früher aufgestanden, damit ich noch Pranayama machen konnte. Jetzt war der Wecker kaputt, ich habe den ersten gefragt und er hat gesagt, er braucht ihn selbst. Und damals war ich halt erstens schüchtern und zweitens habe ich jetzt schon eine Ablehnung gekriegt, da habe ich gedacht, „Gut, ich mache es dann weiter mit meinem inneren Wecker.“, das hat dann auch geklappt. Und dann ging es noch weiter, dann ist meine Armbanduhr auch ausgefallen. Und so habe ich dann tatsächlich die vollen nächsten drei Wochen jeden morgen um 05:30 Uhr die Glocke geklingelt, obgleich ich keinen Wecker hatte und es hat auch genau gestimmt, es hat alles dann gepasst. Nur einmal hat es nicht geklappt. Da war irgendwo bunter Abend und anschließend gab es Schokoladenkuchen oder Karokuchen oder so etwas, und da habe ich es verpennt und wurde dann auch geschimpft. Da war fast so ein militärischer Stil dort. Wir sind dort doch etwas freundlicher, aber es hat auch was für sich. Also, wir können uns diese Befehle geben. Und dann können wir noch weitergehen und können sagen, „Bitte liebes Unterbewusstsein, lass mich um 06:31 Uhr aufwachen und gib, dass ich dann voller Positivität, Licht und Kraft sein werde.“ Und dann habt ihr immer noch ein paar Minuten und in der Zeit könnt ihr jetzt Affirmationen machen. Sei es, „Ich freue mich darauf, bald mutig zu sein.“, „Ich bin morgen voller Kraft und Energie.“ oder „Ich freue mich, das und das zu erreichen.“ Also irgendeine dieser Affirmationen, von denen ihr auch noch ein paar mehr heute Morgen kennen lernt, wo ihr ja auch schon eine ganze Menge kennt. Und dann, wenn ihr dann immer noch Zeit habt, bis ihr einschlaft, könnt ihr eine Tiefenentspannungstechnik machen. Statt Affirmationen könnt ihr natürlich auch ein Gebet sprechen, wenn euch so etwas leichter fällt.

Niederschrift eines Mitschnittes eines Yoga und Meditation Seminar bei Yoga Vidya mit Sukadev Bretz zum Thema „Erfolg in Leben und Selbstverwirklichung“

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Entwickle deine Willenskraft durch Yoga und Meditation

Dann, Aufwachen. „Bitte liebes Unterbewusstsein, lass mich um 06:31 Uhr aufwachen.“ Meine Empfehlung ist, stellt dann den Wecker auf 06:35 Uhr, denn, wenn ihr ihn nicht stellt und an euer Unterbewusstsein noch nicht so richtig glaubt, dass es das kann, dann wird es euch passieren, dass ihr alle zwei Stunden aufwacht, aber nicht um 06:31 Uhr. Die Angst – haben wir ja schon öfters gehabt – hindert uns daran. Aber wenn ihr also wisst, notfalls habe ich das Backup vom Wecker und dann könnt ihr sagen, „Bitte, lass mich um 06:31 Uhr aufwachen, dann wird typischerweise das Unterbewusstsein euch um 06:31 Uhr aufwachen lassen. Und das Schöne daran ist, das Unterbewusstsein wird auch die Schlafzyklen so anpassen, dass, wenn ihr dann um 06:31 Uhr aufwacht, dass dann ein Schlafzyklus auch zu Ende ist. Und dann wacht man typischerweise viel wacher auf. Jetzt etwas, was nur für eine Minderheit für euch geeignet ist, will ich auch noch sagen, aber ich will es erwähnen. Jemand, der grundsätzlich ein freundliches Verhältnis zu sich hat, der kann auch etwas anderes machen. Das muss man wollen und das geht auch nur für Menschen, die grundsätzlich so eine gewisse Freundlichkeit gegenüber sich haben. Jemand, der erst noch daran arbeiten muss, sich selbst zu mögen, der lässt diesen Teil. Seid ihr alle gespannt, was das ist? Man kann seinem Unterbewusstsein auch drohen. Also, man kann seinem Unterbewusstsein sagen, „Bitte liebes Unterbewusstsein, lass mich in drei Minuten einschlafen. Wenn ich in fünf Minuten noch wach bin, dann werde ich mich dreißig Minuten lang bewegungslos hinsetzen, in eine Lage, die nicht angenehm ist.“ Und dann, wenn ihr nach fünf Minuten feststellt, ihr seid immer noch wach, was muss man jetzt machen? Dann müsst ihr euch auch aufsetzen und dreißig Minuten bewegungslos sitzen. Und dann legt ihr euch wieder hin und sagt wieder dem Unterbewusstsein, „Bitte liebes Unterbewusstsein, lass mich in fünf Minuten einschlafen. Wenn nicht, noch mal dreißig Minuten bewegungslos sitzen.“ Ich will ganz ehrlich sein, so habe ich es gepackt, alle Einschlafschwierigkeiten dauerhaft zu überwinden. Ich musste nur ein einziges Mal in meinem Leben das zweimal hintereinander machen, dreißig Minuten in einer unbequemen Haltung zu sitzen, seitdem kann ich auf Kommando einschlafen. Und sogar nicht nur im Bett, ich kann es auch im Auto, ich kann es auch im Zug. Wenn ich das meinem Unterbewusstsein so sage, dann macht es das, von bestimmten Ausnahmen abgesehen. Wenn ich irgendwann am nächsten Tag im Fernsehen bin oder sonst irgendwas ist oder wenn ich aus einem anderen Grund doch irgendwie aufgeregt bin und das erlaube ich dann auch meinem Unterbewusstsein. Da bin ich dann auch ein bisschen freundlich. Und genauso auch, morgens, beim Aufwachen, kann man sagen, „Und wenn du um 06:34 Uhr noch nicht aufgewacht bist, dann gibt es kein Frühstück.“

„Geht das auch bei Sucht?“ Bei Sucht – würde ich wahrscheinlich nicht sagen, denn Sucht ist ja oft auch ein selbstzerstörerisches Verhalten und da muss man auch oft lernen, sich selbst zu mögen.

Kann man durchaus machen. Da kann man sage, „Beim nächsten Mal, wenn ich eine halbe Schokolade esse, dann muss ich dann zwei Kilometer schnell laufen.“ Das ist dann sogar sehr sinnvoll. Man nimmt ja nichts, was einem anschießend schadet, deshalb sage ich auch, eine halbe Stunde bewegungslos sitzen, hat auch eine regenerative Wirkung. Man wird dann am nächsten Tag auch nicht müde sein. Eine halbe Stunde ruhig sitzen, bewegungslos, entspannt auch und gibt auch eine gewisse Ruhe des Geistes. Und so kann man sich auch  Konsequenzen einfallen lassen, die nicht zerstörerisch sind, aber doch für das Unterbewusstsein ein bisschen unangenehm.

Niederschrift eines Mitschnittes eines Yoga und Meditation Seminar bei Yoga Vidya mit Sukadev Bretz zum Thema „Erfolg in Leben und Selbstverwirklichung“

Dieser Blog Eintrag ist natürlich nur als Inspiration gedacht. Um Yoga und insbesondere Raja Yoga richtig zu lernen, ist der Besuch in einer Yogaschule oder in einem Yoga Zentrum am besten geeignet.
Gerade die Yoga Vidya Zentren bieten viel Kurse in Yoga, Meditation, Ayurveda an,  sowohl vom standpunkt der Gesundheit aus gesehen als auch für Persönlichkeit und Spiritualität.

Einer der wertvollsten Übungen für Erfolg ist neben der Meditation, die Tiefenentspannung.

Techniken wirken selbst dann, wenn ihr sie nicht so ganz mitkriegt. Auf einer unterbewussten Ebene erreichen uns Affirmationen sogar, wenn wir sie gar nicht mitbekommen. Man weiß z.B., es gab mal so ein Experiment, in Kinofilmen wurde dort zwischendurch so Eis eingeblendet und zwar nur ein oder zwei – weiß jemand, wie oft ein Bild gezeigt werden muss, pro Minute typischerweise? 60 Mal. Und irgendwie, wenn man nur eins dann pro Sekunde reinblendet, kriegt das Bewusstsein gar nichts davon mit. Aber in dem Kino, wo halt einmal pro Minute einfach nur ein Bild von Eis gekommen ist, haben die Leute dreimal so viel Eis in der Pause gekauft, wie in den anderen. Es heißt zwar, dass das heute nicht mehr gemacht wird, weil das eben als manipulativ gilt und dann die Menschen so intelligent sind, in solche Kinos nicht zu gehen, wo man das weiß und inzwischen gibt es ja auch – ist zwar eigentlich verboten – viele, die mit irgendwelchen Videokameras sich das anschauen und so wird das vermutlich nicht gemacht. Aber das soll einfach zeigen, das Unterbewusstsein wird davon beeinflusst. Und auch allgemein ist es eine gute Sache, jeden Tag eine Tiefenentspannung zu machen. Viele von euch üben ja Yoga täglich und dann gehört die Tiefenentspannung dazu, aber selbst die, die vielleicht nicht die Zeit oder die Inspiration haben, jeden Tag zu üben, die können mindestens die Tiefenentspannung auch üben. Man kann die Tiefenentspannung besonders gut machen, entweder in der Mittagspause oder wenn ihr von der Arbeit nach Hause kommt, je nachdem, wann eure Arbeitszeiten sind. Es ist bei vielen bekannt, es gibt so das Frühnachmittags-Müdigkeitssyndrom. Was machen die meisten Menschen dagegen? Kaffee trinken. Mag auch wirken und Kaffee scheint noch nicht mal so ungesund zu sein, wie irgendwann mal gedacht. Aber es gibt eine andere Technik, die eigentlich natürlicher ist, das ist die Tiefenentspannung. Eigentlich ist nämlich der Mensch dazu gedacht, dass er in der Mittagspause schläft. In den Tropen oder Subtropen, wo der Mensch herkam, da war es zwischen 13:00 und 15:00 Uhr so warm, da war es am klügsten, der Mensch zieht sich an ein schattiges Plätzchen zurück und schläft. Zwei Stunden schlafen wird vermutlich kaum jemand von euch heute können, aber das Schöne ja an Tiefenentspannung ist, dass man da innerhalb von ein paar Minuten eine sehr gute Regeneration hat. Also dort, 5 bis 15 Minuten können schon ausreichen. Das kann man im Liegen machen, das kann man auch im Sitzen machen. Manche machen das dann auch im Sitzen so, dass sie die Hände auf den Schreibtisch tun und die Stirn dort drauf. Man kann ja dort das Büro abschließen, „Bitte nicht stören!“. In manchen amerikanischen Firmen werden die Mitarbeiter sogar dazu ermutigt.

Niederschrift eines Mitschnittes eines Yoga und Meditation Seminar bei Yoga Vidya mit Sukadev Bretz zum Thema „Erfolg in Leben und Selbstverwirklichung“

Wo kannst du Yoga Tiefenenstpannung lernen? In fast jeder guten Yogaschule gibt es Yogakurse mit Tiefenentspannung. Und in mancher Yogaschule gibt es auch spezielle Tiefenentspannungskurse. Auch Volkshochschulen bieten meist Kurse in Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation und andere Tiefenentspannungstechniken an.

Heute am 9.11.1993 hat Swami Vishnu-devananda, Schüler von Swami Sivananda, Gründer der Sivananda Yoga Vedanta Zentren im Westen, großer Yogameister, Mahasamadhi erreicht.

Der Begründer der Internationalen Sivananda Yoga Vedanta Zentren, Swami
Vishnu-devananda, war eine weltbekannte Autorität auf dem Gebiet des
Hatha und Raja Yoga. Wegen seiner verschiedenen Friedensmissionen auf der ganzen
Welt war Swamiji auch als der „Fliegende Swami“ bekannt.

Bevor er den Yoga entdeckte

Swamiji wurde 1927 in Kerala, Südindien, geboren. Eine seiner
Hauptcharaktereigenschaften als kleines Kind war ein starker Wille und
Entschlossenheit. Seine Mutter, heute bekannt als Mataji, die später von
Swami Sivananda Sannyas (Gelübde der Entsagung) annahm, sagte dass wann auch
immer ihr Sohn etwas wollte, nichts und niemand ihn aufhalten konnte. Eine
interessante Anekdote berichtet davon, wie er als fünfjähriger Knirps
den starken Wunsch hatte, zur Schule zu gehen und zu lernen. Als man ihm
sagte, dass dies nicht möglich sei, weil die nächstgelegene Schule mehr als
fünf Meilen entfernt sei, kümmerte sich das Kind selbständig darum, zu packen
und begab sich früh am nächsten Morgen auf den fünf Meilen langen Fußweg
durch den Dschungel. Er lief am Abend zurück und fuhr fort, das Gleiche für viele
Jahre zu tun.

Als Teenager ohne finanzielle Mittel für ein Universitätsstudium ging er zur
Armee, um die wissenschaftliche Ausbildung zu erhalten, nach der er sich
sehnte. Als er einmal während dieser Zeit in einem Papierkorb nach einem
verlorenen Papier suchte, fiel sein Blick auf ein Schrift von Swami
Sivananda mit dem Titel „20 Spiritual Instructions“. Das Flugblatt begann mit
den folgenden Worten: „Ein Gramm Praxis ist besser als Tonnen von
Theorie“. Die Praxisbezogenheit und innewohnende Kraft dieser einfachen
Worte brachte Swamiji dazu, während eines 36-stündigen Urlaubs quer
durch ganz Indien zu reisen, um Swami Sivananda im weit entfernten Rishikesh im
Himalaya zu treffen.

Dieser kurze Besuch hinterließ solch einen starken Eindruck im Bewusstsein des
jungen Mannes, dass er den Entschluss fasste, so bald wie möglich wiederzukommen.

Die Begegnung mit dem Meister

Bei seinem zweiten Besuch erhielt der junge Schüler zwei beeindruckende
Lehren von Swami Sivananda. Die erste Lektion kam, als Swami Vishnu-devananda
zu schüchtern und ein wenig zu eingebildet war, um sich vor dem Guru Swami
Sivananda zu verneigen. Der Meister Swami Sivananda warf sich vor dem
jungen Schüler nieder und lehrte ihn so durch sein eigenes Bespiel Demut. Die
zweite Lektion kam während der Arati (Verehrungszeremonie) für die Ganga (den
Fluss Ganges). Swamiji war verblüfft und hatte Zweifel als er darüber
nachdachte, wie intelligente Menschen etwas verehren können, das aus wissenschaftlicher
Sicht einfach nur H2O ist. Dann lächelte der Meister zart und schaute Swamiji
an, der den Fluss sofort als ein gewaltiges, helles, kosmisches Licht sah.
Danach lud Swami Sivananda den jungen Mann dazu ein, im Ashram zu bleiben, um zu
lernen und ein Yogi zu werden. Swami Vishnu-devananda antwortete spontan mit
„Ja“.

Die Ausbildung

Swami Vishnu-devananda blieb zehn Jahre lang im Sivananda Ashram und
wurde von Swami Sivananda in allen Aspekten des Yoga ausgebildet. Er wurde schnell
zu einem außergewöhnlichen Experten auf dem Pfad des Hatha Yoga und war ein
sehr begeisterter und unermüdlicher Karma Yogi. Eines Tages gab Swami
Sivananda Swamiji einen Zehn-Rupien-Schein (entspricht weniger als einem Dollar!)
und seinen Segen, um in den Westen zu reisen und die Lehren des Vedanta zu
verbreiten. „Die Menschen warten“ waren die Worte des Meisters.

Swamiji als ein Lehrer für die ganze Welt

Swamijis unbegrenzte Energie und tiefe Inspiration brachten ihn dazu,
die Internationalen Sivananda Yoga Vedanta Zentren zu gründen und zu leiten,
zu denen inzwischen mehr als zwanzig Yogazentren und sieben Ashrams
gehören, außerdem viele angeschlossene Zentren und Yogalehrer. Swami entwarf die
erste Yogalehrerausbildung, in der bis heute mehr als 8000 Lehrer auf dem
Gebiet des Yoga und der Spiritualität ausgebildet wurden. Eine seiner genialen
Ideen war es, diese uralten und umfangreichen Lehren in den „fünf Prinzipien des
Yoga“ (richtige Asanas (Körperstellungen), richtige Atmung (Prananyama),
richtige Entspannung, richtige Ernährung, positives Denken und
Meditation) zusammenzufassen, die einfach zu verstehen und leicht in die tägliche
Praxis zu übernehmen sind.

Der Fliegende Swami und die Friedensmissionen

Swamiji war während seines ganzen Lebens tief besorgt über den Zustand
der Welt und die ständige Katastrophe der Kriege. Dies führte ihn dazu, in einem
kleinen Flugzeug, das er dann auch selbst steuerte, über etliche Krisenherde der
Welt zu fliegen. Damit sorgte er nicht nur für Diskussion und Bewusstheit in
den Nachrichten, sondern er „bombardierte“ diese kriegsgeschundenen
Gebiete auch mit Blumen und Friedensflugblättern, während er Om Namo
Narayanaya, das Mantra für den Weltfrieden, wiederholte.

Für weitere Informationen:

Swami Vishnu-devandas Lehren sind sehr gut in seinen
eigenen Büchern, „Das Große Illustrierte Yogabuch“ und „Meditation
und Mantras“, ausgedrückt.

Nächster Schritt: Bewußtsein der eigenen Werte und „Was steckt dahinter?“ Auch dies ist ein wichtiger Punkt im YOGA – Stärkung des Selbstwertgefühls.

Der zweite Schritt wäre dann – der muss getrennt sein vom ersten – eine gewisse Beurteilung und zwar an zwei Kriterien, den eigenen Werten und „Was steckt dahinter?“ Natürlich könnte man sagen, da müsste man sich erstmal seiner Werte bewusst werden, das könnte man auch noch vorher machen. Manchmal wird man sich aber auch dadurch im Klaren, welche Werte man hat, wenn man das jetzt beurteilt. Also angenommen, man hat das intensive Gefühl, man will jemand anderes eins auswischen, dann würde man das im Brainstorming auch aufschreiben. Und selbst, wenn man einen ganz üblen Gedanken hat, selbst den würde man aufschreiben. Dann müsste man das natürlich überprüfen anhand der eigenen Werte. Und gestern hatte ja eine Frau gesagt – die jetzt nicht da ist, weil sie nicht an dem Wochenende wirklich teilnimmt, sondern mithilft in der Broschürenaussendung – die hatte so gesagt, ihr Wert ist Ahimsa, nicht Verletzen. Und viele von euch sind mit Yoga vertraut und alle wissen, dass Gandhi die Gewaltlosigkeit gepredigt hat. Das ist ein allgemeiner Wert, den wir im Yoga haben, wir wollen nicht anderen Menschen schaden. Ahimsa ist nicht Verletzen oder Gewaltlosigkeit. Ich mag den Ausdruck „nicht Verletzen“ besser, der klingt nicht so gewalttätig. Und dann würde man überlegen, „Was steckt dahinter?“ und da steckt z.B. dahinter: Ein Mensch ist mir wichtig und wir haben eine Auseinandersetzung, was steckt dahinter? Einer meiner Dinge, die ich will, ist, mit dem besser auszukommen oder unsere Beziehung zu klären. Und das wäre ja dann etwas, was dann tatsächlich ein konkretes Ziel ist. Also, aus diesem Brainstorming und dieser Beurteilung kommen dann bestimmte konkrete Möglichkeiten. Und danach kann man auch noch mal fragen, „Will ich es wirklich?“ Und dann kann man wieder diese Technik benutzen. „Wie fühlt es sich an, wenn ich es erreiche?“ und eventuell, „Wie fühlt es sich an, wenn ich der Sache nachgehe und es geht schief?“ Und der letzte Schritt wäre, Prioritäten setzen und schriftlich – das ist vor allen Dingen wichtig – festhalten. Und das kann dann sehr konkret sein. Man kann sagen, „Das will ich jetzt gleich angehen.“ Und der vierte Schritt wäre dann, Zeitplan.

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Beim Brainstorming sprudelt die Kreativität. Probiere es aus, … auch Yoga und Meditation!

Die dritte Übung, die wir gemacht haben, nach Entscheidung, nachhaken. Man könnte auch sagen, vor endgültiger Entscheidung. Also angenommen, ihr seid relativ sicher – gut, wenn man sich ganz sicher ist, dann stellt sich die Frage wahrscheinlich nicht, aber man ist sich relativ sicher oder man ist sich nur zu 55 Prozent sicher und eine Entscheidung muss getroffen werden, dann kann man auch entweder beten oder es an sein Unterbewusstsein geben und kann sagen, „Die und die Entscheidung will ich treffen, das und das will ich tun, wenn es nicht richtig ist, dann kannst du bis morgen eingreifen.“ oder „Bitte lieber Gott, halte mich bis dann und dann ab.“ Der Hintergrund ist, wenn wir mal eine Entscheidung getroffen haben und wirklich getroffen haben, dann folgen wir der. Und wenn wir es jetzt innerlich so Dreiviertel getroffen haben, dann können wir noch mal, um sicher zu gehen, entweder unser höheres Selbst fragen oder wir können es an Gott richten oder wer eine Beziehung zu einem konkreten Meister oder Meisterin hat, kann es an ihn oder sie richten, wie auch immer, an wen wir das richten wollen und dann sagen, „Und wenn bis dann und dann nichts dagegen steht, dann gehe ich dort richtig ran.“ Und was dagegen sprechen kann, Verschiedenes. Plötzlich spürt man innerlich, es soll nicht sein. Plötzlich geschehen irgendwelche äußeren Dinge usw. Das sind jetzt – man kann sagen – einfache Techniken, die aber hoch wirksam sind und für viele Situationen schon ausreichend sind. Es gibt aber auch Situationen, die sind sehr viel ungeordneter, da hat man überhaupt keine Alternative und weiß noch nicht mal, was man überhaupt machen soll und dann empfehle ich dort, das Ganze in mehreren Stufen zu machen. Und der erste Schritt wäre mal so eine Art Brainstorming. Und zwar würde man eine Weile sich setzen, z.B. eine halbe Stunde, wo man alles aufschreibt, was einem so in den Kopf kommt, was man gerne erreichen würde und machen würde. Sogar eine Viertelstunde kann ausreichen. Und dabei setzt man sich gleichzeitig ein Ziel, also mindestens zehn Minuten, maximal dreißig Minuten und mindestens – manche sagen eins, manche zwei – ich sage am liebsten zwei Blätter A4 voll schreiben. Indem man sich selbst zwingt, ein paar Blätter voll zu schreiben, sprudelt dann die Kreativität. Und manche von euch kennen das vielleicht in Gruppen-Brainstorming-Sessions. In guten Sessions sagt man, wenn man z.B. so was hat, es müssen mindestens drei Blätter voll geschrieben sein, vorher hören wir nicht auf. Oder man sagt, wir haben eine Viertelstunde für Brainstorming und das muss vier Seiten geben. Und dann strömt es und dann ist es nämlich nicht gefiltert gleich durch die Vernunft. Also, hier wollen wir Zugang finden zu dem, was in einem angelegt ist.

Niederschrift eines Mitschnittes eines Yoga und Meditation Seminar bei Yoga Vidya mit Sukadev Bretz zum Thema „Erfolg in Leben und Selbstverwirklichung“